Foren-Übersicht

Die Suche hat 69 Ergebnisse ergeben.
Foren-Übersicht
Autor Nachricht
  Thema: Lernt die Utweardas kennen.
Chlothar

Antworten: 0
Aufrufe: 2310

BeitragForum: Geschichten der Rohirrim (rp)   Verfasst am: 07.08.2010 06:59   Titel: Lernt die Utweardas kennen.
Theoheyn schrieb:

Westu hál,

Mein Name ist Theoheyn Healfas, Sohn von Beortleth, Bruder von Ceolmer und
Ehemann der lieblichen Cynaiwen.
Vor dreiundzwanzig Wintern erblickte ich das Licht der Welt in einem kleinen Dorf zwei Tage nördlich von Edoras.
Mein Vater lehrte mir schon früh das Reiten und Schmieden. Vor genau zehn Monden zog ich gen Eriador um
meinen Bruder zu suchen. Dort zog es mich weiter gen Bree wo ich Ceolmer fand. Ich
habe mich den Helmingas angeschlossen, da auch er ein Reiter dieser Éored war. Jener
Éored hatte sich auch Cynaiwen angeschlossen. Wir kamen uns näher und heirateten.
Nun bin ich Hae-Cairl bei den Utweard Éorlingas und ich hoffe dass unser Vorhaben glücken wird ...





Thengdrith schrieb:


Westu hál!

Man nennt mich Thengdrith Rotbart und ich entstamme einer Familie aus dem Klammbachtal. Meine Eltern verdingten sich als Bauern ihren Lebensunterhalt und ich wurde schon früh in die Arbeiten auf unserem Hof eingebunden.

Neben der Arbeit mit dem Vieh und auf unseren Äckern erweckte früh das Forstwesen meine Aufmerksamkeit und ich konnte von meiner Mutter viel über das Reparieren und Anfertigen von Kleidung erlernen. Heute versuche ich mich immer wieder an verschiedenen leichten Rüstungen aus Fell und Leder.

Mit dem Eintreffen von Orks und Bilwissen in Rohan begann mein Werdegang im Umgang mit Waffen. Da ich mich auf Grund meiner Größe und meines Leibesumfanges nicht in das alte Kettenhemd meines Vaters pressen konnte wurde ich als ungerüsteter Späher ausgesand um an den Grenzen unseres Weilers nach dem Rechten zu sehen. Die langen Wanderungen entlang der Hochtäler und die weiten Klettersteige im Weißen Gebirge haben mich einiges an Schnelligkeit gelehrt und mir eine gute Ausdauer beschieden.
Mein Geschick mit Speeren und Lanzen sowie meine Vorliebe für große Schilde haben sich in der ganzen Zeit als sehr Vorteilhaft erwiesen.

Als mich die Schwester meiner Mutter bat, nach Goetric ihrem Sohn zu suchen, der als Ridder der Hornburg mit Acht und Bann belegt wurde da er sich gegen Bilwisse wandte, nahm ich diese Aufgabe gerne an. Auf meiner verhältnismäßig ruhigen Reise nach Norden verschlug es mich nach Bree wo ich ihn letztendlich fand.

Die Reise nach Rohan hoffe ich durch meine Besorgungen für alle so erträglich wie möglich zu gestalten. Sollte es mit der Reise in nächster Zeit nichts werden, so plane ich ein Badehaus zu eröffnen.




Freahild schrieb:


Westu hál.

Ich bin Freahild, Tochter der Gutsbesitzer Halgrim und Iorwen vom Schneeborn und Gemahlin des ehrenwerten Dugal aus Gondor.

Meine Familie führte dort in der Riddermark ein recht gut florierendes Gestüt, unweit von Edoras und nahe der großen Weststraße in der Ostfold. Auf dem Hof lebte ich mit meinen Eltern Halgrim und Iorwen und meines Vaters Eltern Beornrid und Elfhilt. Mein Vater hatte als ältester der beiden Söhne den Hof übernommen und nach und nach zu einem ansehnlichen Gestüt aufgebaut. Wegen der vielen anfallenden Arbeit stellte mein Vater bald nach der Übernahme des Hofs den Knecht Guthlaf und die damals erst dreizehnjährige Aelren als Magd ein.

Als ich sechs Jahre zählte, kam meine Mutter mit meinem Bruder Eadred darnieder, erholte sich aber nicht von den Strapazen der Geburt und starb wenig später noch im Kindbett. Mein Bruder überlebte, blieb jedoch fortan immer etwas zart und gebrechlich. Ich versuchte ihn unter meine Fittiche zu nehmen so gut ich konnte.

Meinem Vater war ich meist eher der Sohn denn Eadred. Er lehrte uns beide im Umgang mit Speer, Schwert und Bogen, und er übertrug es mir, sobald ich alt genug war, die Patroullien um die Koppeln zu reiten. Warge waren oft ein Problem, und wir mussten früh lernen uns und unsere Rösser zu verteidigen.
Auch halfen wir natürlich bei der täglichen Arbeit mit den Pferden, beim Striegeln und Misten der Ställe. Wenn das Tagwerk getan war saßen wir meist zusammen beim Schein der Kerzen, und Großmutter Elfhilt sang uns von den Taten großer Krieger und Könige der Mark. Sie war in ihrer Jugend Bardin in Edoras gewesen, und fesselte uns oft mit ihren Liedern und Geschichten.

In unserer kleinen hofeigenen Schmiede hatte unser Knecht mir ein paar Kniffe in der Schmiedekunst beigebracht. Nicht viel, meistens fertigte er doch nur neue Speer- und Pfeilspitzen. Aber es genügte, um mich dazu zu bewegen, in Edoras eine Lehre bei einem Schmiedemeister zu suchen. Ab meinem 14. Jahr verbrachte ich dort die meiste Zeit und ritt an den Ruhetagen nach Hause um dort mit anzupacken.

Als das Unglück Jahre später über uns hereinbrach, befand ich mich ebenfalls dort. Aelren war es, die als einzige Überlebende völlig aufgelöst nach Edoras kam, um mir die traurige Kunde zu überbringen:
Eine große Horde Orks sei in der Dämmerung über den Hof hergefallen. Das Haus, der Stall und die Schmiede seien bis auf die Grundmauern niedergebrannt, die Zäune niedergerissen und die Pferde gestohlen oder in alle Winde versprengt. Meine Welt war mit einem Mal aus den Fugen gerissen. Denn von meiner Familie blieb mir nichts als die traurigen Überreste, denen ich aus den Trümmern unseres Hauses Hügelgräber zu ihrem Andenken aufschichtete.

Nachdem ich mich von der ganzen Tragödie überzeugt hatte, ritt ich wutentbrannt zurück nach Edoras um bei der Wache vorzusprechen. Dort wurde ich aber brüsk abgewiesen und meine Aussage als Unfug abgetan. Aufgebracht kehrte ich zu den Ruinen meines Geburtshauses zurück und sammelt dort zusammen was mir noch brauchbar erschien. Ein paar der Rösser waren unterdessen völlig verstört zurückgekehrt. Ich trieb sie zusammen und machte mich mit der kleinen verbliebenen Herde auf den Weg, die Große Weststraße entlang nach Norden. Mittellos und ohne Schutz schien es mir besser mein Heil in der Fremde zu suchen, als noch länger den Zerfall meiner Heimat mitanzusehen, der mir unausweichlich schien. Die brennenden Hütten, die ich auf meinem Weg nach Norden sah, bestätigten mich darin.

Im Breeland kam ich erschöpft und müde an. Unterwegs war ich einer Bande von Strauchdieben in die Hände gefallen, die mich eines Großteils dessen beraubt hatten, was ich noch besaß. Mir blieb kaum mehr als mein treues Ross Cynwine, dem ich seit meinem 10. Lebensjahr eng verbunden bin, und der es fertig brachte nach dem Überfall zu mir zurückzufinden. Ich konnte nur mutmaßen was mit dem Rest der Herde geschehen war. Die Fügung wollte es aber, dass ich einige von ihnen Monate später bei einem zwielichtigen Händler entdeckte und wieder erstehen konnte.

Nachdem einige Zeit vergangen war, und ich mir eher schlecht als recht in Bree mein Auskommen als Schmiedegehilfin verdiente, hörte ich von einer Éored, die sich hier in der Fremde formiert hatte. Ich sprach bei den Helmingas, wie sie sich nannten vor, und schloß mich ihnen an. Denn bald hatten mich Heimweh und Schuldgefühle überkommen, die Mark so voreilig verlassen zu haben, und seither ist es mein größer Wunsch gestärkt mit Freunden und Landsmännern zurückzukehren, und zu vergelten was Rohan angetan wurde und wird.

Seitdem ist einige Zeit ins Land gegangen und viel hat sich ereignet. Aelren wurde des Lebens bei der Familie ihrer Schwester in Aldburg überdrüssig und reiste mir zu meiner Freude nach. Ich lernte unter den Verbündeten der Helmingas meinen künftigen Mann Dugal kennen, und fand Freunde unter den Kampfgefährten, die auch heute noch treu zueinander stehen, da das Banner der Helmingas nicht mehr weht. Ungebrochen ist auch der Entschluss zurückzukehren, und nach wie vor setzen wir alles daran, dies zu erreichen.





Rhunwulf schrieb:


Min nama hit Rhunwulf, sunu Rhógan…

Ich weiss, es ist nicht an uns Eorlingas unser Leid zu klagen, denn unser Volk ist tapfer und standhaft. Doch hört meine Geschichte und Ihr werdet vielleicht verstehen, warum ich die grünen Ebenen Rohans verlassen habe, um mich gegen das Böse zu stellen, welches ganz Mittelerde bedroht.

Geboren ward ich als einfacher Sohn meines Vaters Rhógan, ein einfacher und bodenständiger Holzfäller, nahe dem Friedewald. Meine Mutter starb bei meiner Geburt und so wuchs ich bei meinem Vater allein auf. Er zeigte mir den Umgang mit dem Holz, lehrte mich Leder zu gerben und gab mir ebenso Unterricht im Speer- und Schildkampf. Ich wurde zu einem jungen Mann, wohl behütet und ohne großes Leid zu kennen.

Mit sechzehn Sommern vermählte mich mein Vater mit einem Mädchen eines Bauern aus der Ostfold. Ihr Name war Edáwynn. Zu dieser Zeit kannten wir uns noch nicht gut, meine Lieb zu ihr war nicht sonderlich groß. Aber Ihr müsst wissen, dass ich sie zu lieben gelernt habe, ihr großzügiges Lachen und ihre wunderschönen, eisblauen Augen. Die Jahre gingen ins Land, drei wundervolle, starke Kinder schenkte sie mir. Zunächst zwei Söhne, Erdamin und Thorwulf, und nur ein paar Jahre später unsere Tochter Aelthwynn.

Ich zählte fast 30 Sommer, als die verhassten Dúnländer unser Land verheerten und über unseren Hof herfielen. Mein gebrechlicher Vater stellte sich ihnen sofort entgegen, doch wurde er von der Meute niedergemacht, als wäre er ein Getreidehalm bei der Herbsternte. Ich versuchte meine Familie zu schützen. Meine Söhne, selbst schon junge Männer, standen an meiner Seite, um zu kämpfen. Welch ein dunkler Tag!...

Ich erwachte, die Hitze eines Feuers in meinem Gesicht, mein Hof brannte lichterloh, mein Vieh ward abgeschlachtet, meine Habe gestohlen. Meine Söhne darniedergestreckt. Meine Frau und meine Tochter entführt. So stand ich dort und ich hatte nichts mehr, weniger als ich jemals besaß... und mein Herz ward schwer von Finsternis...
So zog ich aus, voller Grimm und Hass, denn ich hatte gehört, dass die Dúnländer auf Geheiß des Zauberers Saruman ausgesandt wurden, um Schrecken und Tod zu verbreiten. Ich rüstete mich, nahm alles mit, was mir geblieben war und ritt aus dem Land, in dem ich aufgewachsen war. Ich wusste, dass ich diesen Kampf nicht allein bestreiten konnte und ich hatte von einer Stadt gehört, in der sich gleichermaßen Mensch und Hobbit, Zwerg und Elb aufhielten. Ich ritt nach Bree...
  Thema: Altenglisch Vokabelliste (Rohirrisch)
Chlothar

Antworten: 9
Aufrufe: 19167

BeitragForum: Wissenswertes über Rohan (ooc)   Verfasst am: 07.08.2010 04:15   Titel: Verben
(Platzhalter Verben)
  Thema: Altenglisch Vokabelliste (Rohirrisch)
Chlothar

Antworten: 9
Aufrufe: 19167

BeitragForum: Wissenswertes über Rohan (ooc)   Verfasst am: 07.08.2010 04:14   Titel: Adjektive
Adjektive

gut gôd, awiht
schlecht unfaele, firenlic
richtig ariht
falsch léas, fals, unriht
notwendig aninga
überflüssig unnytt
einfach anfeald
schwierig earfethe

groß mearlic
klein hwaede
tief déop, brant
hoch héah
ruhig efen
laut hlut
schnell arod, caf
langsam laet
kalt freorig
warm gehléo

alt forn
jung gehwaede, aethele
schön beorht
(wunder-)schön lufiendlic
häßlich atol

reich éadig
arm earmlic, hnag
gesund gehál
krank séoc
(tödlich) verwundet ( feorh-) séoc

friedlich siblic
wachsam wacol
ruhmreich fréabeorht
großartig faegerlic
tapfer hildedéor
mutig modig
ruhmreich fréabeorht
feige faege
furchtbar grimlic, angrislic
gefürchtet dryslic
stolz anmod, deall
scheu scéoh
dumm dysig, blind
intelligent modcraeftig


Gefühle:

glücklich éadig
traurig dréorig, sarlic
zornig biter, grimlice
hungrig gelaere
satt saet
durstig thurstic
müde woeric
gelassen smoth
unruhig unstille

Farben:

weiß hwít
schwarz blaec
grau fealu, gamol
rot basu
gelb geolu
grün groene
blau haewen
braun brun
silber siolufr
gold gylden
kupferfarben cypren

dunkel dim, blind
hell beorht, blâc
  Thema: Altenglisch Vokabelliste (Rohirrisch)
Chlothar

Antworten: 9
Aufrufe: 19167

BeitragForum: Wissenswertes über Rohan (ooc)   Verfasst am: 07.08.2010 04:13   Titel: (Kein Titel)
Personen

Söhne von Eorl eorlingas (Bezeichnung für Rohirrim)

Frau cwén
Mann beorn, cairl
Kind bearn
Mädchen maegden
alter Mann aldor
Leute léode
Volk folk

Freund gehola, wine
Feind áglaeca, fíond
Fremder giest, cuma
Gefährte gada
Gast giest, willcuma
Held freca
Feigling hildlata

Familie:

Vater faedher (faedheras)
Mutter modhor (modhra)
Bruder brodhor (gebrodhor)
Schwester sweostor (gesweostor)
Tochter dohtor
Sohn sunu (suna)
Onkel eam
Tante fadhe
Cousin, Vetter swéor
Großvater, -mutter ealder faedher, ealder modhor
Ehemann gebédda, ceorl
Ehefrau gebédda, cwén

Militärische Ränge:

König théoden, cyning
Marschall steallere
Hauptmann, Anführer héafodmann
Reiter/Ritter ridda (ridder)
Knappe cnapa (cnapas)
Krieger beorn, beadurinc
Wache weard
Späher hlosnia (?)

Berufe:

Schneider séamere
Koch cocere
Händler céapmann
Bauer bur
Schmied smith
Tischler béodere
Gelehrter bocere
Barde aefenscop
Bote boda, rynel
Heiler, Arzt laece
Jäger draefend
Fischer fiscere
Gerber letherwyrhta
Imker béocare
Mundschenk gedrinca
Magd ciefes
Knecht cnieht

Dieb sceatha

Anatomisches:

Kopf héafod
Hals hnecca
Schulter bog, sculdor
Rücken baec
Brust bréost
Bauch wamb, cwith
Arm earm
Hand folma
Bein ban
Fuß fot
Auge éage
Mund muth
Nase nasu, nèbb
Ohr éare


In der Schlacht

Schlacht fréa
Sieg sig
Sieger sigriend
Niederlage slège
Tod déath
Schmerz angness
Furcht anddrysnu

Waffen hyrst, waepen
Speer gaere
Schwert sweord, bill
Schild bânhelm, rand
Bogen biegels, boga
Pfeil arwe
Pferd mearh (mearhas)
Kriegsbanner guthfana
Schlag scyte, wier
Wunde bite, cumbol


Haus und Stadt

Heimat éard
Mark mearc
Stadt burg, burgstède
Haus aern, hám, hús
Mauer mur, weall
Tor dwaess
Halle seld
Fenster éagthyrel
Treppe staeger
Straße stig, gelad
Stall fald, steall
Zimmer cofa, saell

Herd heorth
Tisch bord
Stuhl scamol
Bett sealma, bedd

Essen und Trinken:

Methalle meduseld
Feier maersung
Fass bytt
Teller gabote
Krug (Wasserkrug) cruce (waetercruce)
Brot hlaf
Bier béor
Met med
Suppe syflige
Fleisch flaec
Gemüse ofet


Orte, Landschaft

Einöde woestnéss
Wald timber, widu
Baum standa, tréo
Weideland ételand
Gebirge munt
Hochland héahland
Fluss fléot
Meer brymm, déop, sae
Fels carr


Wetter / Elemente

Licht beorht
Feuer fýr, bryne
Schatten sceadu
Stern steorra
Mond mona, lyftfaet
Sonne sunna

Regen regn
Schnee snâw
Nebel mist
Sturm byre, unweder
Wasser brim, waeter
Luft hwitha, lyft
Blitz léoma


Verschiedenes

Lüge, leeres Gerede léasspell
dummes Gerede stuntspreac
Wahrheit geriht
Gerechtigkeit dom, geriht

Rache wraec, faehth, wracu
Ruhm âr, thrymm
Ehre maerthu
Mut heorte

Schatz mathum, béaghord
Plunder, wertloses Zeug untimber
  Thema: Altenglisch Vokabelliste (Rohirrisch)
Chlothar

Antworten: 9
Aufrufe: 19167

BeitragForum: Wissenswertes über Rohan (ooc)   Verfasst am: 07.08.2010 04:12   Titel: (Kein Titel)
Zeitangaben

vor aer
vor einem Tag aer an daeg
vor langer Zeit forlange, fyrn
später furthor
ewig ealdorlang
wieder edníewe
schon géo, furthum
noch gíen, hwaethere
seit, von fram
seit Tagen fram daegan
bis aer, til
dann dha
während thenden

jetzt nu
sofort! aedre!
gestern geostran
heute híodaeg

niemals noht
immer aefre, simbel
für immer wíde feorh
manchmal hwílum

morgen tómorgen
morgens on morgen
am Mittag on middaeg
am Abend on aefen
nachts nihtes

Tag daeg
Nacht niht
Stunde stund

Frühling léngten
Sommer sumor
Herbst haerfest
Winter winter


Wochentage:

Montag Monandaeg
Dienstag Tiwesdaeg
Mittwoch Wodnesdaeg
Donnerstag Thunresdaeg
Freitag Friandaeg
Samstag Saeterdaeg
Sonntag Sunnandaeg


Monatsnamen:

Januar (Dezember-Januar) geohhol
Februar (? nicht gefunden)
März hlyda, hroethmonath
April aprelis, éastermonath
Mai thrimilce
Juni (Juni-Juli) litha
August rugèrn
September september, haligmonath
November november


Zahlen
(Ja, bei mir können die Eorlingas nur bis 10 zählen,
alle natürlichen Zahlen raussuchen war mir dann doch zu viel *grinst*)

eins, eine an
zwei twa
drei threo
vier féower
fünf fíf
sechs siex
sieben hridrian
acht eahta
neun nigun
zehn téon

sehr aer, for, swidhe
wenig féawe
viel manig
niemand nán
jeder aeghwá
alles aeghwaet
nichts naeniht
genug genog
zu viel aer
nur húru
  Thema: Altenglisch Vokabelliste (Rohirrisch)
Chlothar

Antworten: 9
Aufrufe: 19167

BeitragForum: Wissenswertes über Rohan (ooc)   Verfasst am: 07.08.2010 04:10   Titel: (Kein Titel)
Pronomen

ich / wir: ic / we
du / ihr: thu / gé
er: he
sie (Sing.) heo
es: hit
sie (Plu.) hié (m.) / héo (w.)

Ich bin (nicht): Ic eom (ic nám)
Du bist (nicht): Thu eart (thu néart)
Er ist (nicht): He is (he nís)
Sie ist (nicht): Heo is (nís)
Es ist (nicht): Hit is (nís)
Sie sind(Pl.) (nicht) Earon (Néaron)

mein / unser: min / úre
dein / euer: thin / éower
sein / ihr: his / hiera (m.), hoera (f.)

Adverbien

und and / ond (?), ge
mit, bei aet
ohne un-, -less
für fore
auch éac, géan

aber ac, ecsôth
darum thaerymb
weil nu, tha
wenn, falls thaer

so swa
so ... wie swa ... swa
so tapfer wie ein Eorlinga. Swa hildedéor swa Eorlinga.
weder ... noch ne ... ne
sowohl ... als auch aeghwaether ... ge
je ... desto thy ... thy
entweder ... oder hwaedher ... odhe


Fragen

Wer? Hwá, Hwáet
Wo? Hwaer?
Was? Hwaet?
Wie? Swá?
Warum? Forwhan?
Was geschieht? Hwaet begiet?
Wohin? Hwaeder?
Woher? Hwanon?
Wann? Hwanne?
Wie lange? Swá langlíce?


Ortsangaben

hier hér
dort thar
nah neáh
weit wid
weit weg von daheim wreccan lástum
hinab neothan
hinauf upp
hinaus ut
oben bufan
unten nithan
nach, zu weard
aus, von fram
vorn beforan
hinten aeftan
nirgends nahwaer
überall aeghwanan
von überall her hwanonhwega


Norden northdael
Süden suthdael
Osten éastdael
Westen westrihte
  Thema: Altenglisch Vokabelliste (Rohirrisch)
Chlothar

Antworten: 9
Aufrufe: 19167

BeitragForum: Wissenswertes über Rohan (ooc)   Verfasst am: 07.08.2010 03:43   Titel: Beispielsätze
Beispielsätze


Begrüßung / Verabschiedung:

Sei gegrüßt! Westu hál!
Seid gegrüßt! Wesgé hál!
Guten Morgen . Godhan morgen.
Guten Abend. Godhan aefen.
Gute Nacht. Godhan niht.
Lebwohl! Ferthu hál!
Lebtwohl! Ferthgé hál!

Komm(t) herein! Incum! / Incumath!
Willkommen! Willcum!
Willkommen in unserer Halle! Willcum aet ure seld!
Danke für eure Gastfreundschaft. Behealdath thanc fore éower giestlithnéss.
Ich heiße ... Min nama hit ... / Ic háte ...
Ich bin aus Rohan. Ic eom fram Rohan.
(Ich bin) sehr erfreut! (Ic eom) felahyhtfull!
Nimm Platz. / Nehmt Platz. Gesètt. / Gesèttath.


Bitte, danke, entschuldigung


Bitte! (Ich bitte dich!) Ic bidda thé!
Ich bitte euch! Ic bidda eowic!
Danke (dir) / Danke (euch). Beheald thanc. / Behealdath thanc.
Gleichfalls, auch Éac.
Gerngeschehn. Éathe.
Verzeih mir. /Verzeiht mir. Geare me. / Geariath me.
Es tut mir leid. Ic efensorge.


Ja und nein

ja! géa!
nein! na!
nicht ne, nic
niemals noht

Das ist richtig. Thes is riht.
Das ist eine Lüge. Thes is léasspell. / Thes is unriht.
Das ist Unsinn. Thes is stuntspreac.
Ich stimme zu. Ic efnétte.
Ich bin damit einverstanden. Ic gethweare.
Das verstehe ich. Ic ongiete this.

vielleicht woeninga
gewiss wisslic, gewiss


Gemischtes

Prost! /Heil! Hál!
Wohlan denn. Ac her.
Bravo! Héah! (=hoch)
Hört, hört! Híerath, híerath!

Achtung! Bewear!
Vorwärts! Forth!
Kehr(t) um! Éftfar / Éftafarath!
Warte!/Wartet! Weard! / Weardath!
Beeilt euch! Scúd! / Scudath!
Hinaus! Verschwinde(t)! Utfar / Utfarath!
Hör(t) zu! Hlyst! / Hlystath!
Schweig(t)! / Ruhe! Swig! / Swigath!
Fahr(t) fort. / Mach(t) weiter. Gesingal. / Gesingalath.
Hör(t) auf! Ablinne! / Ablinnath!

Ich weiß (es). Ic wát (hit).
Ich kann (nicht). Ic maeg (ne).
Ich will (gern). Ic wille (éathe).

Ich bestehe darauf! Ic dybbe.
Wie du befiehlst. Swa thu onbéodast.
Wie du wünscht. Swa thu unnast.
Hilf mir! Helpe mín!
Ich will dir helfen. Ic thin wille helpan.


Schlachtrufe

Auf nach Rohan! Forth weard Rohan!
Für Tod und Ehre! Fore death and maerthu! (Schlachtruf)
Meinen Speer und mein Schwert für Théoden! Min gaere, min brand fore Théoden!
Schwerttag, Bluttag! Auf Eorlingas! Branddaeg, dréordaeg! Forth Eorlingas!


Schimpfwörter und Kraftausdrücke

Ja ist denn hier jeder verrückt geworden?! Swa, aeghwá hér becumon dwollig ?!
Wenn das noch einmal passiert..! Gif hit begiet géan hwilum... !
Seid ihr von Sinnen?! Ge beodh (sind) gemad?!
Herrgottsakramentnochamal! (frei übersetzt) Aet Eorls hréorig banum!
Was für eine Schande! Hwelc scand!
Ärmlicher Feigling! Earmlic hildlata!
  Thema: Altenglisch Vokabelliste (Rohirrisch)
Chlothar

Antworten: 9
Aufrufe: 19167

BeitragForum: Wissenswertes über Rohan (ooc)   Verfasst am: 07.08.2010 03:32   Titel: Altenglisch Vokabelliste (Rohirrisch)
Altenglisch Vokabelliste

Das Westron setzte Tolkien mit dem modernen Englisch gleich. Rohirrisch, die Sprache der Rohirrim, sollte die archaische Form dazu darstellen. Daher benutzte er dafür das Altenglisch.
Da sowohl das Deutsche wie das Englische ihre Wurzeln im Altenglischen haben, können zum Glück auch wir uns fürs Rollenspiel des Altenglischen bedienen, um "echtes" Rohirrisch zu sprechen.

Dazu hab ich eine themenspezifische Vokabelliste rausgesucht. - Die Liste hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit und Fehlerfreiheit. Für Anregungen und Korrekturen bin ich dankbar.


Die Altenglischen Glyphen æ, þ und ð lassen sich folgendermaßen umsetzen:

æ durch ae umschreiben oder Eingabe per Code, um das Originalschriftzeichen zu tippen
(funktioniert auch in Lotro, nur leider nicht hier im Forum):
Alt und 146 (Großbuchstabe)
Alt und 145 (klein)

þ durch th umschreiben oder per Code:
Alt und 0222 (Großbuchstabe)
Alt und 0254 (klein)

ð durch dh umschreiben oder per Code:
Alt und 209 (Großbuchstabe)
Alt und 208 (klein)

-----------------------------------------------
Weitere Infos über die altenglische Sprache findet ihr hier:

[URL=http://de.wikipedia.org/wiki/Altenglische%20Grammatik] Altenglische Grammatik - deutsche Beschreibung

[URL=http://www.wmich.edu/medieval/resources/IOE/infladj.html] Altenglische Grammatik - ausführlicher

[URL=http://www.koeblergerhard.de/germanistischewoerterbuecher/altenglischeswoerterbuch/nhd-ae.pdf] ein umfangreiches Altenglisch-Wörterbuch

Edit: Der Link zum Wörterbuch scheint - zumindest bei mir - nicht mehr zu funktionieren. Aber über die Übersichtsseite ließ er sich über den Link "neuhochdeutsch-altenglisches Wörterbuch" wieder öffnen:
http://www.koeblergerhard.de/aewbhinw.html
  Thema: Die Dunländer
Chlothar

Antworten: 0
Aufrufe: 2172

BeitragForum: Wissenswertes über Rohan (ooc)   Verfasst am: 07.08.2010 03:30   Titel: Die Dunländer
http://www.fotos-hochladen.net/johnhowedunlendiojhm5zlx.jpgDie Dunländer sind ein letzter Überrest eines Volkes, das von den Gwathuirim aus Enedwaith abstammte und später die nördlichen Täler der Ered Nimrais bewohnte und sprachlich mit dem Volk von Haleth verwandt war.

Die Dunländer bewohnten ursprünglich den westlichen Teil von Calenardhon (früherer Name von Rohan), vornehmlich das Gebiet zwischen Adorn und Isen, beanspruchten jedoch später ganz Calenardhon als ihren Besitz. Nachdem die Provinz von Truchsess Cirion an die Éothéod übergeben worden war, vertrieben die neuen Besitzer die Dunländer, die sich daraufhin in Dunland niederließen.

Die Stämme Dunlands unterhielten freundschaftliche Verbindungen zu den Menschen des westlichen Rohan um die Länder des Flusses Adorn. Dort lebte eine Mischbevölkerung zu deren Fürsten Freca und sein Sohn Wulf gehörten der um das Jahr 2758 einen der verheerendsten Aufstände der Dunländer gegen Helm Hammerhand anführte.

In den Jahren des Ringkrieges verbündeten sich die Dunländer mit den Streitkräften des Zauberers Saruman, der sie mit Waffen und Rüstungen versorgte. Nach den verheerenden Verlusten des Ringkrieges wurden die Dunländer gezwungen Eide zu schwören nach denen sie das Lehen der Rohirrim anerkannten. Sogar zu König Elessar sandten sie Boten um seine Herrschaft anzuerkennen. Im Vierten Zeitalter wurde Dunland wahrscheinlich als Teil Enedwaiths dem wiedervereinigten Königreich eingegliedert.

Die Dunländer waren groß, hatten eine etwas dunklere Hautfarbe als die Rohirrim und dunkles Haar. Sie waren abergläubisch und lebten größtenteils als Hirten im Hochland, trotz ihrer vergleichsweise schlechten Bewaffnung waren sie gefürchtete Krieger.Die männlichen Dunländer waren für ihre wilde Bartpracht bekannt. Von ihrer Sprache ist nur der Name des Flusses Adorn bekannt sowie das Wort "Forgoil" mit dem sie die Rohirrim bezeichneten und was "Flachsköpfe" bedeutete.
  Thema: Helden der Eorlingas
Chlothar

Antworten: 0
Aufrufe: 2419

BeitragForum: Wissenswertes über Rohan (ooc)   Verfasst am: 07.08.2010 03:29   Titel: Helden der Eorlingas
Eorl der Junge
(2485-2545 DZ)

Er wurde so genannt, weil er schon mit sechzehn Jahren die Nachfolge seines Vaters Léod antreten musste. Léod war bei dem Versuch getötet worden, das weiße Pferd Felaróf, den Stammvater der Mearas, zu zähmen. Eorl jedoch verzichtete auf Vergeltung und ließ das Pferd am Leben. Er war der einzige Reiter, den Felaróf duldete.
Eorl war Herrscher über die Éothéod, ein Reitervolk, das ursprünglich südöstlich des Düsterwaldes gesiedelt hatte und im Jahr 1977 ins Quellgebiet des Anduin gewandert war.
Von dort aus kam Eorl im Jahr 2510 dem Truchsess von Gondor im Kampf gegen die Balchoth aus dem Osten zu Hilfe. Nach dem entscheidenden Sieg in der Schlacht auf dem Feld von Celebrant überließ Gondor den Éothéod die "Grüne Provinz" Calenardhon. Eorl zog mit seinem Volk dorthin und wurde der erste König der "Riddermark", die in Gondor Rohan genannt wurde. Er leistete den Eid von Eorl.
Bei einem erneuten Angriff der Ostlinge im Nordosten des Landes (im Jahr 2545) fiel Eorl der Junge im Wold. Auch sein Pferd Felaróf kam zu Tode. Ihr gemeinsamer Grabhügel war das erste der sechzehn Königsgräber am Fuß des Hügels von Edoras.


Brego
(2512-2570)

2. König: Brego war der Sohn und Nachfolger Eorls des Jungen. Nachdem er die Feinde Rohans aus dem Ödland vertrieben hatte, hatte das Land während seiner Regentschaft viele Jahre Frieden. Im Jahr 2569 stellt er die goldene Halle Meduseld fertig. Bei dem Festmahl anlässlich der Vollendung des Baues schwor Bregos ältester Sohn Baldor leichtfertig, die Pfade der Toten durchschreiten zu wollen. Er kehrte nie zurück. Brego starb mit nur 58 Jahren aufgrund des großen Kummers, den ihm das Verschwinden seines Sohnes bereitet hatte. Aldor, Bregos zweiter Sohn folgte seinem Vater auf den Thron.


Helm Hammerhand
(2691-2759 DZ)

Helm Hammerhand, 9. König der Mark, war der Sohn von Gram. In seiner Regierungszeit gab es schwere Konflikte mit den Dunländern. Helms Truppen wurden unter großen Verlusten kurz vor Einbruch des Langen Winters (2758/9 D.Z.) von den Furten des Isen zurückgetrieben und sie suchten Zuflucht in der Hornburg und in Helms Klamm, wo sie monatelang belagert wurden. Wegen des eisigen Wetters gab es auf beiden Seiten schwere Verluste. Ab und zu ging Helm selbst hinaus zum Lager der Dunländer und erschlug so manchen Mann mit bloßer Faust. Er galt als unverwundbar und die Feinde flohen vor dem Klang seines Hornes. Eines Morgens kam er von einem solchen Ausfall nicht zurück und man fand ihn auf dem Wall stehend, erfroren, aber aufrecht stehend. Auch seine beiden Söhne Haleth und Háma waren im Krieg gegen die Dunländer gefallen. Helm war der letzte König der ersten Linie Rohans. Sein Neffe Fréaláf trat sein Erbe an.


Folca
(2804-2864 DZ)

Der 13. König der Mark war ein großer Jäger, aber er legte ein Gelübde ab, keine wilden Tiere zu jagen, solange noch ein Ork in Rohan sei. Als die letzte Orkfeste aufgespürt und vernichtet war, machte er sich auf, um den großen Eber von Everholt im Firienwald zu jagen. Er erschlug den Eber, starb aber an den Wunden, die die Hauer des Ebers ihm geschlagen hatten.


Théoden
(2948-3019 DZ)

Théoden, der 17. König von Rohan, folgt seinem Vater Thengel anno 2980 im Dritten Zeitalter mit 32 Jahren auf den Thron. Sein Berater Grima der im Auftrag Sarumans arbeitete, brachte ihn dazu, die Gefahr Sarumans zu unterschätzen. Als Gandalf ihn von Einfluss Grimas befreite, war er in der Lage die Rohirrim siegreich aus der Schlacht von Helms Klamm zu führen. Er starb im Alter von 71 in der Schlacht auf den Pelennor Feldern, als sein Pferd Schneemähne von einem Pfeil getroffen auf ihn fiel.


Quellen:
  Thema: Geografie + Karte von Rohan
Chlothar

Antworten: 3
Aufrufe: 10612

BeitragForum: Wissenswertes über Rohan (ooc)   Verfasst am: 07.08.2010 03:28   Titel: Karte von Rohan
Freahild schrieb:

Da ich mich die ganze Zeit ärgere, dass es keine übersichtlichen Rohankarten mit allen Details gibt, hab ich mich nun selbst daran versucht und das zusammen gefasst, was man im Web und im Mittelerdeatlas so findet.

Hier das Ergebnis:

http://www.fotos-hochladen.net/rohankarte950pxv5tfpj6c.jpg
  Thema: Geografie + Karte von Rohan
Chlothar

Antworten: 3
Aufrufe: 10612

BeitragForum: Wissenswertes über Rohan (ooc)   Verfasst am: 07.08.2010 03:27   Titel: Geografie + Karte von Rohan
Zwischen dem großen Fluss Anduin und dem Weißen Gebirge liegt das Königreich Rohan. Ein flaches, grünes Land mit wenigen Hügeln und großen ausgedehnten Grasmeeren. Die Nördlichen Grenzen bilden Fangorn und der Fluss Limklar. Im Osten zieht sich die Grenze entlang des Anduin, über die Ostmauer von Rohan bis zu den Mündungen der Entwasser und dem Mering-Strom. Die natürliche Grenze im Süden bildet das Weiße Gebirge. Die Westlichen Gebiete werden von den beiden Flüssen Adorn und Isen begrenzt.


Provinzen

Es gibt insgesamt fünf Regionen in Rohan: Ostfold, Westfold, Westemnet, Ostemnet, Ödland.
Teilweise sind auch die Namen Westmark und Ostmark zu finden, welche sich wahrscheinlich auf die Westfold und Ostfold beziehen.

Die Ostfold ist der Teil Rohans östlich von Edoras, der sich an den nördlichen Hängen der Ered Nimrais entlangzieht. Im Süden wird die Ostfold durch die Ered Nimrais, im Nordwesten vom Schneeborn, im Norden vom Onodló und im Osten vom Mering-Strom begrenzt.
Während des Ringkrieges hatte Éomer, der Neffe von König Théoden als Dritter Feldmarschall der Riddermark den Oberbefehl über die Ostfold.

Die Westfold erstreckt sich von der Südwestgrenze des Fangorns im Norden bis zum Ered Nimrais im Süden. Im Osten wird sie vom Westemnet und zum Ostfold hin vom Schneeborn, im Westen vom Nebelgebirge und den Flüssen Isen und Adorn begrenzt. Durchzogen wird die Westfold vom Klammbach. In Westfold liegen unter anderem Edoras, die Haupstadt von Rohan, die Festung Helms Klamm, Grimslade und die Pforte von Rohan.
Théodred, der Sohn von König Théoden, war als zweiter Feldmarschall der Riddermark Oberbefehlshaber über die Westfold.

Westemnet: Das Gebiet liegt zwischen den Flüssen Isen im Westen, Schneeborn im Süden und Entwasser im Osten. Im Norden schließt sich der Fangornwald an. Südlich der großen Ebene beginnt das Weiße Gebirge, wo mit Edoras und Helms Klamm die wichtigsten Siedlungen Rohans liegen.

Ostemnet: Umgeben wird die Region von drei Flüssen: Im Osten bildet der Anduin eine Grenze, im Westen Onodló und im Norden der Limklar. In dieser Provinz gibt es wenige befestigte Siedlungen, aber viele Hirten der Rohirrim leben hier als Nomaden.

Das Ödland: liegt zwischen dem Anduin im Osten und dem Wald von Fangorn im Westen. Im Norden befindet sich der Fluss Limklar. Im Süden befindet sich die Provinz von Ostemnet.
Das Ödland ist die nördlichste der fünf Provinzen Rohans und nahezu unbewohnt. Es wird hauptsächlich als Weideland genutzt. Das zentrale Ödland ist baumlos und karg. Die nördlichen Hügellande bestehen aus "welligen Hügeln mit verdorrtem Gras". Die südlichen Hügellande werden als "lange baumlose Abhänge" bezeichnet zu deren Füßen "der Boden trocken und das Gras kurz war".


Aldburg

Die Stadt lag auf einem Hügel am Fuße des Weißen Gebirges an der Straße nach Minas Tirith, östlich von Edoras in der Ostfold – genauer in der Folde, einem Gebiet der Königslande Rohans. Die Stadt wurde wegen ihrer Lage auch häufiger Aldburg in der Folde genannt.

Aldburg wurde um 2510 D.Z. bei der Besiedelung von Calenardhon von den Rohirrim gegründet und war damit die älteste, und wahrscheinlich gleichzeitig auch die zweitgrößte, Stadt von Rohan. Eorl der Junge, Rohans erster König, hatte dort sein Haus und regierte von dort aus. Sein Sohn Brego, der Thronerbe, verlegte um 2545 D.Z. den Herrschaftssitz nach Edoras, wo er die Goldene Halle erbaute.

Bregos dritter und jüngster Sohn Éofor blieb in Aldburg im Hause seines Großvaters. Seine Nachkommen hatten dort ihr Heim – so auch sein Nachfahr Éomund, und dessen Sohn Éomer.

Die Stadt war Stützpunkt für das militärische Aufgebot des Heeres der Ostmark.


Edoras

Gegründet irgendwann zwischen 2510 D.Z. und 2570 D.Z.
Edoras liegt in der Westfold von Rohan auf einem kleinen Hügel, der vom Weißen Gebirge abgesetzt steht. Edoras, die Hauptstadt von Rohan, wurde von Eorl und seinem Sohn Brego gegründet. Die Siedlung wird geschützt durch einen Erdwall und eine hohe Steinmauer, die mit Dornen gekrönt ist. Auf der abgeflachten Spitze des ursprünglich grünen Hügels thront die Goldene Halle Meduseld, der Regierungssitz der Könige von Rohan. Vor der Stadt befinden sich die Hügelgräber der Könige, auf denen die berühmte Pflanze Simbelmyne blüht. Der Name der Stadt bedeutet übersetzt Die Höfe. Während des Ringkrieges regiert König Théoden in Edoras.

Meduseld in Edoras ist der Sitz des herrschenden Königs von Rohan. Der Name bedeutet „Methalle“. Meduseld, die „Goldene Halle“ – so benannt nach den vergoldeten Schnitzereien an den Wänden, den prunkvollen Wandteppichen im Inneren und dem golden schimmernden Strohdach – wurde auf Geheiß Bregos, des zweiten Königs von Rohan, erbaut und 2569 D.Z. eingeweiht. Bemerkenswert sind in Meduseld die zahlreichen Wandteppiche, die verschiedene Sagen der Rohirrim und Episoden aus der Geschichte ihres Landes darstellten, darunter Eorls Ritt und die Eberjagd König Bregos.

http://www.fotos-hochladen.net/edoras2813de9ft.jpgHelms Klamm

Helms Klamm ist eine ehemalige Verteidigungsanlage Gondors, die mit der Gründung der Riddermark 2510 DZ Rohan zufiel. Die Hornburg in Helms Klamm hieß vor Helm Hammerhand ursprünglich die Súthburg („Südliche Festung“). Als Rohan 2785 von den Dunländern befallen wurde, suchte König Helm und sein Volk Schutz hinter den Mauern der Hornburg. Zu Ehren des Königs wurde die Feste, als Helms Klamm bekannt und die Hornburg erhielt ihren Namen, weil jedesmal bevor König Helm ausritt um sich seinen Gegnern zu stellen er sein Horn ertönen lies.

Die Schlucht Helms Klamm befindet sich am Fuße des Berges Thrihyrne in der nordwestlich Gabelung des Weißen Gebirges, in Rohan. Zwischen den Ausläufern des Thrihyrne Gebirges liegt das Klammtal. Ein Graben und ein Festungswall, namens Helms Damm erstreckt sich über das Klammtal. Etwa 400 Meter dahinter befindet sich Helms Tor, der Eingang zu Helms Klamm.

Helms Klamm ist eine schmale, enge Schlucht an dessen Nord- und Südseite sich steile Klippen in die Höhe empor strecken. Diese Klippen verhindern auch das Eindringen von Sonnenlicht in die Klamm. Der Klammwall zieht sich über den Einlass in die Schlucht, um das anstürmen von Feindlich Truppen in die Klamm zu verhindern. Am nördlichen Ende des Walls steht die Hornburg. Kein Feind hat es jemals geschafft den Klammwall zu durchbrechen und die Hornburg sein Eigen zu nennen, solang die Männer Rohans auf den Mauern der Hornburg standen, und diese mit ihrem Leben verteidigten.

Die Hornburg steht auf einem Dorn ähnlichen Ausläufer der nördlichen Klippe, dem Hornfelsen. Die Hornburg ist umrundet von einem weiteren Wall, hinter dem sich der äußere Hof und die Zitadelle, in der der innere Hof ist, befindet. Ebenfalls an die Zitadelle angeschlossen befindet sich der Turm der Hornburg. In diesem Turm ist das einzigartige Horn des großen Helms Hammerhand.
  Thema: Über die Rohirrim - Kultur und Merkmale
Chlothar

Antworten: 1
Aufrufe: 4666

BeitragForum: Wissenswertes über Rohan (ooc)   Verfasst am: 07.08.2010 03:26   Titel: (Kein Titel)
Sprache

Unter sich sprechen die Bewohner der Mark ihre eigene Sprache, die eng mit den Sprachen der Menschen Wilderlands verwandt ist, sich aber seit Eorls Zug nach Süden von ihnen entfernt hat. Der Klang des Rohirischen (Rohirisch oder Rohirin), so sagen manche, sei wie das Land in dem es gesprochen werde: mal volltönend und wogend, bald spröde und streng wie die Berge; und nach ihrer Ansiedelung in den Tälern Calenardhons gaben sie den Orten ihrer neuen Heimat neue Namen in ihrer Sprache. Oft erinnern Worte in Rohirisch entfernt an Westron, denn auch mit ihm ist es verwandt, denn sowohl Rohirrim als auch Dúnedain stammen von den selben Völkern der alten Edain ab. Daher vermag mancher Westron-Sprecher dann und wann auch in der viel urtümlicheren Sprache der Riddermark ein paar Zusammenhänge und Bedeutungen verstehen.*
Die Sprache der Riddermark wird in einem einfachen Runen-Alphabet geschrieben, das die Nordmenschen einst von den Zwergen übernahmen und ihren Sprachen angepasst haben.
Westron, oder "die Westliche Sprache" wie die Rohirrim sie nennen, sprechen in Rohan recht viele und seit den Tagen König Thengels ist auch am Hofe in Edoras immer etwas Westron zu hören gewesen. Das einfache Volk spricht es meist nur grob und stockend, Edle und Weitgereiste dagegen oft fließend und in der gleichen, alten Mundart, wie man das Westron auch in Gondor spricht Klagelied um die Rohirrim (Lied über Eorl den Jungen)

Hwaer cwóm mearg? Hwaer cwóm mago? Hwaer cwóm maþþumgyfa?
Hwaer cwóm symbla gesetu? Hwaer sindon seledréamas?
Éalá beorht búne! Éalá byrnwiga!
Éalá þéodnes þrym! Hú séo þrág gewát,
genáp under nihthelm, swá héo nó waere!

Was wurde aus dem Pferd? Was wurde aus dem jungen Mann? Was wurde aus dem großzügigen Herrn?
Was wurde aus den Festhallen? Wo sind die Feiern in der Halle?
Oh, der leuchtende Becher! Oh, der gerüstete Krieger!
Oh, der Ruhm des Herrn! Wie diese Zeit vergangen ist,
dunkel wurde unter dem Schutz der Nacht, als ob es sie nie gegeben hätte!

Wo sind Reiter und Ross und das Horn, das weithin hallende?
Wo sind Harnisch und Helm und das Haar, das glänzend wallende?
Wo ist die Hand an der Harfe? Wo ist das lodernde Feuer?
Wo nun Frühling und Herbst und voll reifen Kornes die Scheuer?
Lang vergangen wie Regen und Wald und Wind in den Ästen,
Im Schatten hinter den Bergen versanken die Tage im Westen.
Wer wird den Rauch des toten Holzes sammeln gehen
Oder die flutenden Jahre vom Meer wiederkehren sehen?


Das Heer

Rohans Heer führt immer der amtierende König an, seine Leibwache werden die Ritter des Königs genannt. Eine Anzahl Marschälle verwaltet die rohanischen Gebiete, wie zum Beispiel die West- und Ostfold. Im Kriegsfall stehen sie dem König als Heeresleitung bei.
Das Heer Rohans besteht fast ausschließlich aus Berittenen und setzt sich demnach aus mehreren Éored unter der Führung von jeweils einem der Marschälle zusammen. Die gesamte Reiterei der Mark wurde Éohere genannt. Zur Zeit des Ringkriegs ist der der Oberbefehlshaber über die Ostfold Éomer, der Neffe des Königs Théoden. Die Westfold befehligt Théodens Sohn Théodred.

Im Kampf kommt das alte Blut des Nordens in den Eorlsöhnen wieder in Wallung. Die Rohirrim sind verwegene Kämpfer, denen man zuweilen eine rechte Lust am Waffenhandwerk nachsagt. Doch schön und schrecklich zugleich ist der Kampf für sie in Wirklichkeit: denn was Ruhm und Ehre bringen kann, dass schenkt zu allzu schnell auch den Tod; und wer ihren schaurigen Schlachtgesang einmal hörte, der mag dies auch glauben. Ihr grimmiger Mut kennt keine Furcht, denn sie sind ein stolzes, wehrhaftes Volk, denn wenn der König in den Krieg zieht, wird zur Not jeder Mann und kriegtüchtige Bursche und jeder, der ein Pferd besitzt von den Herolden von Edoras zu den Waffen gerufen. Hat sich ein Rohirrim einmal für den Kampf entschieden, kämpft er überlegt, mutig und entschlossen und scheut auch nicht davor zurück, sein Leben für das seiner Freunde und Verbündeten zu opfern.

Die Hauptwaffe der Reiter Rohans ist der übermannslange Eschenspeer, doch auch Schwerter von Stahl führt man, sowie einhändige Äxte und sogar Steinschleudern. Der einfache Kämpfer trägt meist nur einen einfachen Lederwams, denn gutes Rüstwerk ist knapp und kommt meist nur aus Gondor, auch wenn die Rohirrim zuweilen auch eigene Stücke minderer Qualität herstellen. In einer éored trägt man dagegen knielange Kettenhemden und stählerne Halsbergen. Die Helme der Rohirrim sind meist leicht und aus Leder mit eisernen Beschlägen. Die Oberen des Heeres erkennt man meist an ihrem langen Helmschweif aus Pferdehaar. Zudem trägt man Rundschilde, auf deren Vorderseite meist das Wappen des edlen Hauses oder das der Mark aufgemalt ist und die man beim Reisen auf dem Rücken trägt. Die Rüstungen und Schilde der Edlen sind oft mit Gold und kostbaren Schmucksteinen verziert und am kostbarsten gerüstet ist die Leibwachen des Königs in Meduseld.

Natürlich ziehen die Rohirrim stets auf dem Rücken ihrer Pferde in den Kampf und am liebsten auf freiem Feld, wo sie die Vorteile dieser Kampfesweise voll ausnützen können. Auch ihre Pferde sind für den Kampf gebildet: schnell, gewandt, unerschrocken und berühmt für ihre unermüdliche Ausdauer. Üblicherweise attackieren sie so in geschlossenen Reihen gesammelte Gegner, reiten viele einzelne Sturmangriffe hintereinander und zersprengen somit den Gegner, um ihn dann einzeln zu Tode zu hetzen. Im Kampf reiten die Rohirrim stets mit Sattel und Steigbügeln und benutzen neben Speer und Schwert auch kurze Bögen mit Pfeilen, die mit den grauen Federn der Gänse bestückt sind, die in den Sümpfen der Entwasser leben. Ihre begabten Schützen tragen nebenbei oft kleine, runde Armschilde, die sie beim Zielen vor feindlichen Angriffen schützen. Im Krieg führt man oft ganze Herden von Ersatzpferden mit sich, um im Notfall das Reittier wechseln zu können.

Doch auch zu Fuß wissen sich die Krieger der Rohirrim zu wehren, wenn es darum geht eine bedeutende Stellung zu verteidigen – umso mehr wenn sie einen Schildwall bilden können, um dahinter in Stellung gehen. Nur bei langen Belagerungen tun sich die Streiter der Mark schwer, denn dann sind sie ihrer Freiheit beraubt, die sie auch im Kampf so sehr schätzen. Auch steiles Gelände schreckt sie nicht, jedoch können nur die allerwenigsten Menschen Rohans schwimmen.

Die wackersten Kämpfer der Mark sind jedoch die Helmingas der Westfold, deren edles Haus sich auf ruhmreiche Namen wie Helm Hammerhand und Erkenbrand beruft und die stets an ihren rotbemalten Schilden und schwarzen Rufhörnern zu erkennen sind.
  Thema: Über die Rohirrim - Kultur und Merkmale
Chlothar

Antworten: 1
Aufrufe: 4666

BeitragForum: Wissenswertes über Rohan (ooc)   Verfasst am: 07.08.2010 03:24   Titel: Über die Rohirrim - Kultur und Merkmale
Über die Rohirrim

http://www.fotos-hochladen.net/johnhowerohirrimx0jbrita.jpgErscheinung

Das Aussehen der Menschen von Rohan lässt noch immer auf ihre nordmännische Herkunft schließen. So haben sie im Vergleich zu den Gondorern eine sehr helle Haut und man trifft bei ihnen überwiegend auf blondes Haar in allen Schattierungen. Dunkles Haar ist bei ihnen eher selten, kommt aber durch die Vermischung mit den Menschen Gondors (oder - weit seltener - mit Dunländern) hin und wieder vor. Das Haar wird bei beiden Geschlechtern für gewöhnlich lang getragen und auch bei den Männern gerne zu längen Zöpfen geflochten.
Die Rohirrim tragen die strengen, kantigen Gesichter der alten Edain und haben zumeist graue oder blaue Augen. Ihre Männer sind in der Regel groß, langbeinig und breitschultrig, messen meist zwischen 170cm und 185cm und zählen mitunter zu den größten aller minderen Menschenvölkern, auch wenn sie für gewöhnlich nicht den hohen Wuchs der Dúnedain erreichen. Die Frauen sind etwas kleiner, selten zierlich, sondern eher geschmeidig und von kräftigem Wuchs und in Gondor zuweilen für ihre nordische Schönheit berühmt.

An Kleidung bevorzugt man meist einfache Gewandung aus Leinen, Wolle und Leder, die warm hält und bei der täglichen Arbeit nicht stört - oft mit hohen Stiefeln oder gewickelten Stulpen, die sich gut zum Reiten eignen. Auch bei ihren Edlen bleibt die Gewandung meist schlicht und zweckmäßig und bedient sich zur Zierde neben einer zuweilen durchaus schmuckvollen Rüstung meist nur einfacher Stickereien oder Einsätzen von Fell und Pelz.


Lebensart

Die Bewohner der Mark führen ein meist ruhiges, friedliches Leben, dass aber auch hin und wieder von Entbehrungen gekennzeichnet ist. Harte Arbeit ist in solch einer ländlichen Gesellschaft unumgänglich und schon von klein auf lernen die Kinder hart im Nehmen zu sein und bei der Arbeit mitzuhelfen. In den kleinen Dörfern führt man meist ein einfaches Leben als Bauern und Hirten oder einfache Handwerker. Nur gelegentlich wird ein Überschuss im Ertrag gegen andere nützliche Waren eingetauscht. Es ist ein schlichtes, aber zufriedenes Dasein, denn nach Reichtum und übermäßigem Wohlstand verlangt es die Menschen Rohans nicht.

Jedes Jahr endet mit der Ernte als Vervollständigung des Jahreslaufs und beginnt mit dem aufkommenden Winter. Aber anders als in ihrer alten Heimat hoch im Norden, plagt die Menschen in der Riddermark kein langer, strenger Winter mehr, auch wenn es in den Tälern der Berge auch einmal heftig schneien kann. Der milde Winter erlaubt es den Pferdehirten, sogar in der kälteren Jahrezeit mit ihren Herden durch die Ebenen zu ziehen, währen sie selbst die Zeit über nur in einfachen Zeltlagern wohnen. In den Siedlungen lebt der Herr eines Hauses mit seiner Familie, Pferden und Vieh nicht selten unter einem Dach zusammen. Ihre Kinder lernen das Reiten meist zeitgleich mit dem Laufen und zum Erwachsenwerden eines Rohir gehört für gewöhnlich auch der Besitz eines eigenen Pferdes. Mit seinem Tier geht man eine sehr enge Bindung ein und versteht sich teilweise sogar ohne Wort oder Befehl. Es kommt dadurch aber auch vor, dass ein Pferd nach dem Tod seines Reiters störrisch und unreitbar wird.

In der Jugend heißt es für die meisten im Haus und auf dem Hof mitzuhelfen und für gewöhnlich setzen die Kinder den Beruf der Eltern fort. Mit Erreichen des ersten Erwachsenenalters heiratet man und darf als junger Mann fortan zu einer Heerschau reiten. Als Sohn des Adels verdient man sich meist früh als Schwertthan (Knappe) bei einem Edlen, ehe man das Glück hat, für eine éored ausgewählt und ausgebildet zu werden. Ein hoher Eid schwört den jungen Recken ein, König, Land und Bundgenossen treu zu dienen und Ruhm und Ehre für sie zu bestreiten. Fortan lebt man dann im Haus seines Marschalls. Einige Edle gibt es, die Herr über viel Land sind, aber dennoch nicht einer Reiterei angehören, sondern dem gemeinen Volkes als Fürsten zur Seite stehen und wieder andere kommen aus einfachen Familien der Ost- und Westfold, tun sich aber durch ihre Reit- und Kampfkünste hervor und erlangen damit Eingang in eine éored. Die höchsten der Edlen und Oberen, darunter die Marschälle, werden Mitglieder im Rat des Königs.

Die Frauen der Riddermark, die im Alltag nicht minder hart arbeiten als ihre Männer, leisten (üblicherweise) keinen Waffendienst, wissen sich aber wenn es nötig ist, ebenso zu verteidigen wie die Männer. Sie sind angewiesen Hof und Vieh, sowie die Alten, Kranken und die Kinder zu beschützen und verteidigen sie im Notfall mit Ingrimm und Stolz. Nicht selten haben sie dort auch ebenso großen Mut erwiesen wie ihre Männer fernab in der Schlacht, und in Gondor heißt es, die Tapferkeit der Frauen Rohans sei nicht geringerer als die ihrer Söhne. Auch Rohans Sagen aus alter Zeit wissen von vielen tapferen Frauen zu berichten und Éowyn, des Königs Schwester, ist als „die Frau mit dem Schildarm“ mit ihren großen Taten allen ein Begriff.

In Edoras, Aldburg oder Helms Klamm finden sich zudem Barden und höfische Diener wie Köche und Mundschenke. Seltener gibt es Banden von Strauchdieben, die sich aus arbeitsscheuen Landstreichern zusammensetzen und auch für Saruman sollen einst einige Rohirrim gearbeitet haben, denen er Vorzüge und Vergünstigungen versprach.

Die Menschen Rohans erreichen am Ende ihres Lebens für ihresgleichen ein recht hohes Alter und werden für gewöhnlich 80 Jahre oder älter. Die Toten beerdigt man in Erdgruben, über denen danach ein Grabhügel aufgeschüttet wird, wobei die Mitglieder der selben Familie, oder all jene, die gemeinsam in einer Schlacht fielen oft im selben Grab beerdigt werden. Die Edlen ihres Volkes bekommenen zu Ehren meist eigene Grabhügel und für den König wird bereits zu Lebzeiten an einer steinernen Kammer gearbeitet, in der sein Körper unter einem blühenden Hügel seine letzte Reise antritt. Für gewöhnlich gibt man dem Toten sein Schwert und anderen wertvolle Besitztümern mit ins Grab. Fiel ein Reiter samt Pferd, so legt man nicht selten das treue Tier an die Seite seines toten Herrn. Die erste Hand voll Erde gebührt dem, der dem Toten am nächsten stand, dann ruft man den Namen des Toten aus und besingt seine Taten. Gar mancher Grabhügel wurde auch schon in der Fremde errichtet, wenn der Rohir dort gefallen war. Lieber überlässt man den Hügel dann seinem Schicksal, als die Leiche an Ort und Stelle zu verbrennen, was in den Augen der Rohirrim als Greuel gilt.


Verhalten

Selbst der einfachste Mann Rohans besitzt ein angemessenes Gespür für Ehre. Die Rohirrim sind bekannt, im Denken und Tun meist treu und großherzig zu sein. Niemals sind sie grausam und nur selten ungerecht, aber zuweilen gelten sie auch als allzu stolz und eigensinnig. Die Rohirrim sind hart ihm nehmen, murren nicht, sind zäh und geduldig. Schon allein durch den Umgang mit ihren Pferden, lernt jeder Rohirrim schon von klein auf, ruhig und besonnen zu handeln, was jedoch nicht heißt, dass sie nicht auch manchmal aufbrausend und leidenschaftlich sein können. Sie haben sogar einen rechten Sinn für ausgelassenes Feiern und frohsinnige Feste. Freunden begegnet man mit aller Wärme, andere, die sich bereits einmal Sympathien verspielt haben, haben es schwer, je wieder mit ihnen ins Reine zu kommen. Dennoch sind die Menschen Rohans auch ein wenig abergläubisch, was ihren Mut zwar nicht schmälert, aber sträuben sie sich zuweilen vor dem Unbekannten und sie wollen sich für gewöhnlich nicht in die Geschicke höherer Mächte einmischen. Sie sind bodenständige Menschen, die das wenige lieben was sie besitzen und auch wenn sie meist keine Bildung genossen haben, sind sie doch meistens gescheit und flink im Geiste.

Aragorn II. beschrieb die Rohirrim wie folgt:
„Sie sind stolz und eigenwillig, aber aufrichtig und großzügig im Denken und Handeln; kühn, aber nicht grausam; klug, aber nicht gelehrt; sie schreiben keine Bücher, doch singen sie Lieder nach Art der Kinder der Menschen vor den Dunklen Jahren.“

Beziehung zu anderen Völkern:

Zwischen Edoras und Mundburg (Minas Tirith) besteht seit den frühesten Tagen der Riddermark ein Beistandspakt, den Eorl einst Cirion auf dem heiligen Berg Halifirien schwor. Seither festigte ein enges Band der Freundschaft die Beziehung der beiden Reiche und keinen engeren Bund zweier Völker hat man je im Westen Mittelerde gesehen. Daher kennt man die Menschen des "Steinlands" in Rohan als tapfere Waffenbrüder, getreue Bundgenommen und segenreiche Helfer in der höchsten Not. Auch wenn man die Menschen von Gondor zuweilen als ein gar allzu ernstes Volk ansieht, das hin und wieder etwas hochmütig von ihrem edlen Geblüt zu reden scheint, so empfindet man doch Ehrfurcht vor dem Erbe der "Seekönige" und seinen Städten aus Stein, die, wie man in Rohan glaubt, nur Riesen aus den Gebeinen der Erde gemeißelt haben können. Besonders regen Kontakt hatte man an den Ostgrenzen stets zum Volk von Sunlending (Anórien) und auch in Friedenszeiten ritten daher viele Rohirrim nach Gondor und schon viele Ehen wurden zwischen beiden Völkern geschlossen. Der einstige König Théoden wurde gar in Gondor geboren, sprach die Gemeinsame Sprache eher als jene der Mark, war auch dem Sindarin nicht abgeneigt gewesen und heiratete schließlich die schöne Morwen von Lossarnach.

Im Üblichen sind die Rohirrim zu fast allem fremden Volk sehr gastfreundlich. Nur angesichts der Dunländern will ihnen kein Wohlwollen aufkommen. Allzu oft hat sich jenes Volk, das man meist nur als "Wilde" bezeichnet, über den Isen in die Westfold eingeschlichen, um sich an Rohan zu bereichern und ging einst auch Bündnis mit Saruman und seinen Orks ein. Dennoch gilt seit der Schlacht um Helms Klamm im Jahre 3019 D.Z. ein Friede zwischen Rohan und den Dunländern, die noch immer behaupten, die ihrerseits "wilden Nordländer" hätten sie aus ihrer angestammten Heimat vertrieben und ihnen ihr Land gestohlen.

Die Hobbits, oder holbytlan (Höhlenbauer) in der Sprache der Rohirrim, kennt man nur mehr aus alten Sagen und Erzählungen des Nordens. Von diesem seltsamen Volk heißt es in Rohan, es lebe mitunter in Sanddünen und würde den Tag über nicht viel tun. Außerdem könnten sie sich nach Belieben vor dem Menschenauge in Luft auflösen und ihre Stimmen so verstellen, dass sie wie das Zwitschern von Vögeln klängen.

Die alten Überlieferungen Rohans kennen die Zwerge wiederum zwar als ein sonderbares, aber freundliches und hilfsbereites Volk, auch wenn man in Rohan nur selten einen zu Gesicht bekam.

Ostlinge und Südländer dagegen kennt man nur als alte Kriegsfeinde und Verheerer ihrer Lande und begegnet ihnen mit finsterem Argwohn und Vorsicht.

Ebenfalls misstrauisch tritt man den Elben gegenüber. Wenig weiß man von ihnen, doch liegt nördlich des Limklar der Goldene Wald von Dwimordene (Lórien), in denen zaubrische Wichte in finsteren Höhlen lauern sollen und deren Herrin ränkische Netze spinnt, denen niemand entkommt.

Ähnliches gilt für den Entwald, der an der Nordgrenze Rohans liegt. Das Wissen um das Volk der Ents ist durchwachsen von der Furcht und düsteren Geschichten.
  Thema: Geschichte Rohans
Chlothar

Antworten: 0
Aufrufe: 2317

BeitragForum: Wissenswertes über Rohan (ooc)   Verfasst am: 07.08.2010 03:20   Titel: Geschichte Rohans
http://www.fotos-hochladen.net/rohanflagge2qn5yjcg.jpgGeschichte


Im 13. Jahrhundert des Dritten Zeitalters schlossen die Könige von Gondor ein Bündnis mit einem Volk von Nordmenschen, die in Rhovanion lebten und von den drei Häusern der Edain aus dem ersten Zeitalter abstammten und in den Tälern des Anduin lebte.

Etwa im Jahr 2000 zog ein Teil dieses Volkes, der sich selbst die Éothéod nannte, aus den Anduintälern in den Nordwesten des Gründwaldes östlich des Nebelgebirges und zerstörte dort, was von dem besiegten Hexen-Königreich von Angmar noch geblieben war.

Im Jahr 2510 übergab Gondors Truchsess Cirion die Provinz Calenardhon an König Eorl, den Herrscher der Éothéod, als Dank für die Hilfe in der Schlacht auf den Feldern des Celebrant. Das Gebiet wurde fortan in Gondor Rohan genannt, die Éothéod selbst nannten es "die Mark". Sich selbst benannten sie nach ihrem ersten König Eorl dem Jungen von da an Eorlingas. Eorl bezog seinen Regierungssitz in der Stadt Aldburg.

Im Jahr 2569 wurde in Edoras, der zweitgrößten Stadt, die Goldene Halle Meduseld vollendet, und König Brego verlegt die Hauptstadt von Aldburg nach Edoras.

Die erste Königslinie dauert 249 Jahre bis zum 9. König Helm Hammerhand. Im Jahr 2758 des dritten Zeitalters fielen Dunländer in Rohan ein, ein feindlich gesinnter Eingeborenenstamm. Ihr Anführer war Wulf, Sohn von Freca, der rohanisches und Dunländerblut hatte. König Helm Hammerhand muss sich nach verlustreichen Kämpfen um die Furten des Isen in die Hornburg zurückziehen. Rohan wird überrannt und die Bewohner flüchten in die Festungen, bis Verstärkungen von Gondor und Dunharg ein Jahr später ankamen und die Eindringlinge vernichteten.

Im November beginnt der Lange Winter, der bis März dauern wird und viele Opfer unter Belagerten und Belagernden fordert. Helm starb während der Belagerung, ebenso wie seine Söhne. Im Frühling vertreibt Helms Neffe Fréaláf die Feinde aus Edoras, denen auch die mit der Schneeschmelze einhergehenden Überflutungen stark zusetzen. Fréaláf wird zum ersten König der zweiten Linie.

Nicht viel später nahm Saruman Isengard in Besitz, wo er als starker Verbündeter von Rohan gerne gesehen war, da Rohan fast 200 Jahre brauchte um sich von der Invasion der Dunländer vollständig zu erholen

Um 2800 drangen von Norden her Orks nach Rohan ein, die vor dem Rachekrieg der Zwerge flüchteten. Die Orks konnten sich teilweise in den Ered Nimrais festsetzen und wurden erst nach einigen Jahrzehnten vertrieben.

2885 überschreiten die Haradrim den Fluss Poros und greifen Gondor an. Die beiden älteren Söhne Folcwines, Folcred und Fastred, die Gondor zur Hilfe geeilt sind, fallen in der Schlacht und werden nahe des Flussübergangs beigesetzt.

In den Jahren von 2957 - 80 unternimmt Aragorn II seine Fahrten und dient unter dem Namen Thorongil König Thengel. Um 3000 benutzt Saruman den Palantír von Orthanc und wird von Sauron betört, der sich im Besitz des Steines aus Minas Ithil befindet.

3014 begann Saruman seinen Einfluss zu benutzen um König Théoden zu schwächen, als Teil seines Planes das Königreich zu übernehmen.
3019 leitete Saruman eine großangelegte Invasion gegen Rohan, mit Siegen in den ersten beiden Schlachten an den Furten des Isen. Théodens Sohn Théodred wurde währenddessen getötet.
In der Schlacht um die Hornburg wurde Sarumen jedoch vernichtend geschlagen, wo die Huorns des Entwaldes den Rohirrim zu Hilfe kamen.

Am 15. März 3019 treffen die Rohirrim, die von Gondor um Hilfe gerufen wurden, gerade rechtzeitig auf dem Pelennor ein und retten so Minas Tirith vor der Erstürmung. In der folgenden Schlacht wird Théoden vom Herrn der Nazgûl erschlagen. Sein Neffe Éomer folgt ihm auf den Thron und begründet die Dritte Linie. Am 25. März stellen sich die Rohirrim zusammen mit den Gondorrim den Heeren Mordors vor dem Morannon zum Kampf. Als Der Eine Ring vernichtet wird, flieht das feindliche Heer. Am 10. August wird Théoden feierlich vor Edoras beigesetzt.


Königslinie

Die erste Linie:

1. Eorl the Young, son of Léod (2510 – 2545)
2. Brego (2545 – 2570)
3. Aldor the Old (2570 – 2645)
4. Fréa (2645 – 2659)
5. Fréawine (2659 – 2680)
6. Goldwine (2680 – 2699)
7. Déor (2699 – 2718)
8. Gram (2718 – 2741)
9. Helm Hammerhand (2741 – 2759)

Die zweite Linie:

10. Fréaláf Hildeson (2759 – 2798)
11. Brytta Léofa (2798 – 2842)
12. Walda (2842 – 2851)
13. Folca the Hunter (2851 – 2864)
14. Folcwine (2864 – 2903)
15. Fengel (2903 – 2953)
16. Thengel (2953 – 2980)
17. Théoden Ednew (2980 – 3019)

Die dritte Linie:

18. Éomer Éadig (3019 – Viertes Zeitalter 63)
19. Elfwine (63 – ?)




Geschichte Rohans - Zeitlinie


13. Jh DZ Gondor schließt ein Bündnis mit den Nachkommen der Edain in den Tälern des Anduin.

ca. 2000 Ein Teil dieses Volkes, die Éothéod zieht in den Nordwesten des Grünwaldes.

ca. 2480 Die Orks des Nebelgebirges, die sich in den Jahren zuvor wieder stark vermehrt haben, beginnen alle Pässe nach Eriador zu sperren. Moria wird von Saurons Geschöpfen bevölkert.

2485 Geburt Eorl des Jungen

2510 Schlacht auf dem Feld von Celebrant: Die Eothéod kommt Gondor gegen die angreifenden Balchoth und Orks aus dem Nebelgebirge zu Hilfe. Aus Dank gibt Truchsess Cirion von Gondor den Éothéod die gondorische Provinz Calenardhon zur Besiedelung frei. Gründung der Riddermark mit Aldburg als Herrschaftssitz.

2545 Eorl fällt in einer Schlacht im Wold bei einem erneuten Angriff der Balchoth, die in den darauffolgenden Jahren von seinem Sohn Brego endgültig vertrieben werden.

um 2545 Brego verlegt den Herrschaftssitz Rohans von Aldburg nach Edoras.

2569 Die "Goldene Halle" Meduseld wird von Brego vollendet. Bei der Einweihung gelobt sein ältester Sohn Baldor, die Pfade der Toten zu betreten.

2570 Bregos Sohn Baldor betritt die Pfade der Toten und bleibt verschollen. Sein Vater stirbt vor Kummer. Im Norden treten im Grauen Gebirge wieder Drachen hervor und greifen die Zwerge an.

2691 Geburt Helm Hammerhands (gest. 2759)

2758 Rohan wird von zwei Seiten her angegriffen, zum einen von Eindringlingen im Osten und gleichzeitig durch die mit den Rohirrim verfeindeten Dunländer im Westen, die vom Isen und dem von ihnen in den Jahren zuvor eroberten Isengart herunter stoßen. Gondor kann Rohan nicht zur Hilfe eilen, da es gleichzeitig von drei Korsarenflotten angegriffen wird. Einige der Korsaren landen an den Mündungen des Lefnui und des Isen und unterstützen die Dunländer, die somit ein starkes Heer aufbieten können. Die Rohirrim werden schließlich besiegt, das Volk wird getötet oder versklavt oder flieht in die Gebirgstäler. König Helm Hammerhand wird unter großen Verlusten von den Furten des Isen vertrieben und muss sich in die Hornburg zurückziehen, wo er belagert wird. Edoras wird eingenommen und der Anführer der Dunländer, Wulf, dessen Vater Freca einst von König Helm erschlagen worden war, ruft sich zum König aus. Zu allem Unglück setzt auch noch der Lange Winter ein, der vielen Völkern in ganz Mittelerde Opfer abfordert.

2759 Helm, um den sich seit der Belagerung viele Geschichten ranken, kommt schließlich ums Leben und auch seine beiden Söhne finden den Tod. Als der Winter nachlässt, stößt jedoch sein Neffe Fréaláf mit vielen Männern von Dunharg herab, erobert Edoras zurück und erschlägt Wulf. Die Schneeschmelze führt zu Überschwemmungen, die auch die Eindringlinge aus dem Osten zum Rückzug zwingt. Die Dunländer werden aus Rohan, eingeschlossen Isengart, vertrieben und Fréalaf wird zum ersten König der zweiten Linie Rohans. Nach dem Krieg wird Isengart in die Obhut Sarumans gegeben, um eine erneute Besetzung durch die Dunländer zu verhindern.

2800-2864 Orks aus dem Norden beunruhigen Rohan. König Walda wird von ihnen erschlagen (2861).

2885 Die von Saurons Sendboten aufgehetzten Haradrim überschreiten den Fluss Poros und greifen Gondor an. Die beiden älteren Söhne Folcwines, des Königs von Rohan, die Gondor zur Hilfe geeilt sind, fallen in einer Schlacht.

2911 Im Grausamen Winter frieren der Baranduin und die anderen Flüsse zu und weiße Wölfe dringen in Eriador ein.

2953 Thengel wird König nach Tod seines Vaters Fengel; In Thengels Tagen verschlechterte sich das Verhältnis von Isengart und Rohan, Saruman als Bedrohung.

2980 Tod Thengels, Théoden wird 17. König von Rohan;

2991 Êomer, Eomunds Sohn, in Rohan geboren.

Um 3000 Saruman benutzt den Palantir von Orthanc und wird von Sauron betört,
Grima lenkt die Politik in Edoras, indem er Theoden zur frühen Senilität beeinflusst und paktiert mit Saruman, der zur Schlacht rüstet.

3016 Théodens Neffe Éomer (*2991) übernimmt als 3. Feldmarschall der Riddermark den Oberbefehl über die Ostfold

ca Feb-März 3019 Gegenwart

3019 Schlacht der Eorlingas gegen Sarumans Orkheer in Helms Klamm.



Quellen:
 
Seite 3 von 5 Gehe zu Seite Zurück  1, 2, 3, 4, 5  Weiter
Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde


 letztes Thema RSS feed 
Powered by phpBB © 2001, 2002 phpBB Group
Dein eigenes kostenloses Forum

Kostenloses Forum mit Portal, Shoutbox, Album Galerie, Smilies, Styles, Cash » kostenloses phpbb forum

© 2007-2009 phpBB 6 & Gooof.de, ein Kostenloses Forum mit unvorstellbaren Möglichkeiten. kostenloses phpbb forum

Forum-Tools: Impressum - Datenschutzerklärung - Sitemap - Archiv - Portal - Smilie Album
Links: Webtools : Support : Kostenloses Forum : Free Forum : phpBB3 : Gratis-Board : Entdecken web tracker