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  Thema: Der Erkundungsritt gen Süden...
Nalwyn

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BeitragForum: Geschichten der Rohirrim (rp)   Verfasst am: 31.05.2012 12:01   Titel: Der Erkundungsritt gen Süden...
Die Nacht im Hochmoor war kühl gewesen. Selbst das kleine Feuer, das sie die ganze Nacht am Brennen hielten spendete nicht genug Wärme. Jetzt, am frühen Morgen, ahnte man am wolkenlosen Himmel im Osten die ersten Sonnenstrahlen mehr als das sie wirklich schon da waren. Nur vereinzelt war der ein oder andere Vogel zu hören. Dafür noch immer das Quaken der Frösche, wenn es auch nachgelassen hatte mit dem ersten dämmern des Tages. Das einsame Lager war an einer einigermaßen trockenen Stelle errichtet. Das Zelt noch immer nur ein dunkler Schatten lag ruhig da, und auch der einsame Mann der vor demFeuer saß, war nicht mehr als ein Schatten in der aufsteigenden Dämmerung. Zwei Pferde standen in der Nähe und schienen noch vor sich hinzudösen.

Nalwyn und Odalric waren am späteren Vormittag des vergangenen Tages in Bruchtal aufgebrochen, nach dem Hea Cairl Arodrid ihnen mitteilte, er wäre in wichtigen Angelegenheiten verhindert, und übertrage Nalwyn die Führung. Odalric akzeptierte dies wortlos, und so brachen sie auf. Am späten Nachmittag erreichten sie dieses Lager, das wohl von den Elben errichtet und versorgt wurde, denn es standen zwei große Fässer Wasser dort und ein kleineres mit Hafer. Da Arwe, Odalrics Stute, noch immer launisch war,kamen sie langsamer voran als geplant. Sie beschlossen hier die Nacht zu verbringen und früh am Morgen dem Weg gen Süden zu folgen der nahe dem Lager vorbeilief.

„Guten Morgen, Nalwyn aus Nordhalm. Wenn man denn davon reden kann, nach diesem beeindruckenden Vortrag krötenhafter Sangeskunst.'“ Nalwyn gähnte herzhaft, bevor sieantwortete: „Guten Morgen Odalric! Haben die Kröten dich gestört?“ Sein Blick war skeptisch bei den nächsten Worten:„Géa. Dich etwa nicht? Das Getöse war doch schlimmer als eine Éored im Galopp.“

Sie zogen es vor, ihre Pferde zu versorgen,und die Wasserschläuche zu füllen während sie ein eher karges Morgenmahl nahmen, und brachen auf, als die ersten Sonnenstrahlen das Hochmoor erhellten. Sachter Dunst hing über den Gräsern.

Als sie den schmalen Durchgang erreichten, lag dieser noch im morgendlichen Schatten. Trotzdem konnten sie sehen das Wagenspuren hier entlang führten. Leise berieten sie sich über die Spuren während sie dieser weiter ins Tal folgten. Odalric hatte ein ungutes Gefühl und so musterten sie aufmerksam ihre Umgebung. Doch die Sonne streckte ihre Strahlen über die Bergkämme ins Tal, und alles blieb ruhig und friedlich. Zwar folgten sie noch der Spur doch ihre Unterhaltung glitt mehr in ein freundschaftliches Geplänkel ab. Bis Odalric etwas im Gras bemerkte. Neugierig geworden stieg er ab und fand ein Schwert. Sie waren beide einer Meinung, das das Schwert eher unscheinbar und einfacher Handwerkskunst entstammte, und da schon leichter Rost darauf war, eine Weile liegen musste. Aber wer ließ ein Schwert liegen?
Weiter folgten sie den Wagenspuren. Neue Fußabdrücke kamen dazu, rund und doppelt so groß wie große Menschenfüßen, an den Rändern merkwürdig ausgefranst.
Beide waren nun misstrauisch warfen suchende Blicke in den Wald vor sich.

„Diese Spuren Odalric.. was sind das für welche?“ „Offenbar gehören sie zu einem Lastentier. Aber nach einem Pferd sieht das nicht aus“ Die Spur führte vor ihnen in den Wald hinein, knorrige Bäume und dichtes Unterholz säumten den Anfang des Weges. „Welches Tier hat solche Abdrücke?“ während Nalwyn sprach, lockerte sie ihr Schwert in der Scheide, das an ihrer Seite hing. „Müssen wir das unbedingt herausfinden?“ Odalrics Stimme verriet Skepsis.
„Ich weiß nicht, wir sollen herausfinden ob der Weg sicher ist. Und wenn uns von dort Gefahr droht, dann sollten wir es wissen.“ Erwiderte sie während sie den Weg mit einem nachdenklichen Stirnrunzeln mustert. So berieten sie noch kurz bis Nalwyn folgenden Vorschlag machte: „Wir reiten noch einige Pferdelängen da rein.Wenn alles still bleibt... drehen wir um. Wir sollten dann nur Die Hae Cairls darauf aufmerksam machen. Wenn Gefahr droht die wir nicht schaffen drehen wir um und flüchten.“ Hiermit war Odalric einverstanden.

Langsam aber stetig drangen sie weiter vor, es wurde immer unheimlicher. Die Geräusche des Waldes drangen immer dumpfer an ihre Ohren. Sie folgten der Spur einem immer enger werden Weg ins Tal hinein. Die Vögel waren längst verstummt. Für einen langen Moment schien auch Nalwyns Stute den weiteren Weg zu verweigern und sie gedachten schon umzudrehen, als diese es sich anders überlegte und weiter ging.
Die Sonnenstrahlen durchdrangen nur noch selten das dichte Blätterdach und im grünlich schimmernden Halbdunkel war nur noch bedrückende Stille, die sich bedrohlich auf sie legte. Kein Lufthauch schien hier herein zu wehen.
Nervös griff Nalwyn ein weiteres Mal zum Schwert. Doch im selben Moment rochen sie es, erst sacht von fern und je weiter sie vordrangen desto stärker wurde es. Einwiderwärtiger süsslicher Geruch, begleitet von einem immer lauter werdenden Summen. Obwohl der Weg immer enger wurde, versuchten sie gleichauf zu bleiben.Odalric zog einen seiner Spieße vom Rücken während Nalwyn ihr Schwert vomGürtel an den Sattel hängte. Und plötzlich erweiterte sich der Weg zu einer großen Lichtung. Umstanden von riesigen, breiten Bäumen deren Abstände mit dichtem Unterholz zugewuchert waren breitete sich der Wald vor ihnen aus.

(einige der folgende Beschreibungen kommen direkt aus demChatlog, ich musste sie einfach übernehmen! *ggg* daraus ergeben sich einigeZeitungereimtheiten. Diese bitte ich zu überlesen.)

Mitten unter den Bäumen ist ein dunkler kniehoher, etwa fünfzehn Schritt breiter Haufen auszumachen. Einige zerschlagene Fässer sind verteilt zu erkennen. Truhen liegen zerschollen an machen Baumfüßen und ihr ehemaliger Inhalt verteilt, halb verborgen auf dem Waldboden. Wenige kleinere Haufen sind auszumachen. Bei ein paar handelt es sich offenbar um Waffen, die achtlos aufeinander gestapelt wurden. Das Summen ist nun deutlich zu vernehmen.Der widerwärtige Gestank dringt ölig in die Nase. Je näher man kommt, desto mehr könnte man den Eindruck gewinnen, als bewege sich die Oberfläche des Haufens.
Odalric wies Nalwyn an zu warten, was diese mit einem knappen nicken bestätigte jeder Atemzug wurde bei diesem Gestank zur Qual.Während sie ihn mit den Augen verfolgte, zog sie ihr Schwert schon halb aus der Scheide heraus. Er glitt aus demSattel und langsam ging er Schritt für Schritt auf die Mitte zu.

Eine schwarze Wolke Fliegen erhebt sich zornig summend indie Luft. Erbost über die ungebetene Störung umschwirren sie die Eindringlinge, drohen in Nase und Mund zu fliegen, den Atem zu rauben, im Ringen mit dem bestialischen Gestank. Das fliegende Getier offenbart nun, was es bisher unter sich begrub. Verwesende Leichen fast jeder Rasse, selbst Orks sind hier und dort noch zu erkennen, wirr durcheinander, in den seltsamsten Verrenkungen einander umarmend. Am Boden des Haufens ragen nur noch die Knochen von Skeletten durch die schmierige Masse, in der es von Maden nur so wimmelt. Zerfetzt liegen zuoberst einige Menschenleichen, Frauen und Männer. Stumm sind einige blutige Gesichter, die kaum von den gräulichen Leibern des fressenden Gewürms verunstaltet sind, im Schrei des Entsetzens erstarrt. Manch einem Leib fehlen ein oder mehrere Gliedmaßen. Selbst ihre Rüstungen, die sie zum Teil tragen, scheinen sie vordem Tode nicht bewahrt zu haben.

Odalric versuchte mit wildem Fuchteln das fliegende Geziefer von sich zu treiben, doch als er einen Blick nach vorne wirft, übergibt er sich.Nalwyn kämpfte auf dem Pferd sitzend krampfhaft mit dem Würgereiz und so lässt sie sich aus dem Sattel gleitet, doch als sie näher geht, bleibt sie erstarrt stehen, und erbricht nun das karge Mahl des Morgens.
Beiden ist das Entsetzen ins Gesicht geschrieben doch Odalric wendet sich um, versperrt Nalwyn die Sicht auf den grauenhaften Anblick. „Was... was.. ist hier passiert?“fragt sie leise als sie sich einigermaßen gefangen hatte. „Ich weiß es nicht. Aber was es auch war, könnte noch in der Nähe sein.Wir dürfen uns hier nicht lange aufhalten.“ Sie nickte, erwiderte „Zurück, das ist besser.“ Als es laut im Unterholz amRande der Lichtung aus unterschiedlichen Richtungen knackte, als würde sichjemand oder etwas einen Weg durch es bahnen.
Er schreckte auf, warf den Kopf suchend hin und her, brüllte„Lauf!“ während sie schon kehrt machte und zu den Pferden rannte.

Knorrige Hände teilen an verschiedenen Stellen das dichte Unterholz und geben den Blick auf seltsame Wesen frei. Wie blätterlose Bäume scheint ihre Gestalt, doch bewegen sie sichwie Menschen. Knarzend gehen die beiden Ungeheuer erschreckend schnell auf die Gruppe zu. Kalt schimmern grüne Punkte in der Rinde wie Augen.
Schon im weglaufen blickt Odalric sich nochmals um und erstarrte, so etwas hatte er noch nie gesehen. Er erstarrte und blieb gefangen vom Anblick dieser Wesen stehen. Nalwyn rannte, doch blickte sie sich immer wieder um, sich vergewissernd, das Odalric ihr folgte, doch erst beim zweiten Mal bemerkte sie das er stehen geblieben war. „Odalric! Verdammt komm!“
Und die Wesen kamen Odalric immer näher, stürmten einfachweiter. Odalric ließ seinen Spieß fallen, wich zurück, erst langsam doch dann drehte er sich um und rannte los.
Es war als füllten sich die Wesen sich um ihre sichere Beute betrogen, denn ein tiefes Heulen erfüllte die Luft. Und sie ließen sich nicht abschütteln.
Ausser Atem von Rennen wirft er ihr die Frage entgegen:“ Was ist das für eine Teufelei?“ „Woher soll ich das den wissen!“ presst sie keuchend hervor…“nun komm doch schon.“
Das Heulen der Wesen hallt scheinbar im Wald wieder. Die Verfolger beginnen wie Tiere ihre rankenförmigen Hände zum Rennen zu benutzen.Erschreckend rasch kommen sie immer näher, nur noch dreißig schritte wohl entfernt.
Das Heulen ließ die Pferde scheuen, und Nalwyn, die endlich diese erreicht hatte konnte nur noch im letzen Moment mit einem Griff in die herabhängenden Zügel, verhindern das die scheuenden Pferde durchgingen.
Und es nahm kein Ende, weiter Wesen tauchten auf der Lichtung auf. Beide versuchten nun in den Sattel zu kommen. Erschöpfung und die tänzelnden Pferde machten es fast unmöglich. Doch die Angst vor dem eigenen Tod, verleiht oft ungeahnte Kräfte uns so schafften sie es beide. Um ihnen einen Vorsprung zu verschaffen, schmiss Odalric seinen Helm gegen eines dieser Baumwesen.
Der Helm prallt an dem rankenartigen Arm eines der Verfolger ab und bringt ihn zum straucheln. Purzelnd überschlägt er sich. ein langes, lautes Jaulen ist zu hören.
Anwen spürte das ihre Reiterin im Sattel saß und schlug selbst den Weg aus diesem Wald hinaus ein. Hinter sich hörte Nalwyn Odalric schreien: „Forth Arwe, fræ!“
Der zweite Verfolger heult wütend auf und springt mit einem gewaltigen Sprung gen der beiden. Arwe setzte sich endlich in Bewegung! Dort, wo sie gerade noch waren spritze die Erde auf, als sich die Ranken tief in die Erde bohren.
Wütendes Geschrei hinter ihnen. So galoppieren sie in wilder Flucht den Weg lang, als plötzlich eines der Wesen krachend aus dem Unterholz in ihren Weg tritt. Nalwyns Pferd scheut, und sie kann sich nur mit viel Mühe im Sattel halten als es sich aufbäumt und nach hinten weichen will. Brüllent reckt das Unwesen seine eine Ranke in die Höhe um sich auf Nalwyn zu stürzen.
Doch hinter ihnen zieht Odalric sein Schwert, treibt Arwe an, zieht links an dem Troll vorbei, lässt seine Klinge hinabsausen, und schlägt das ab, was wohl der Kopf des Monsters gewesen war. Nalwyn selbst bekommt davon nichts wirklich mit, mühevoll hält sie sich auf ihrem scheuenden Pferd, treibt es vorwärts, während sie ihren Umhang lösst, sie brauchte mehr Bewegungsfreiheit, und sie wollte auch nicht irgendwo hängenbleiben, dann zog sie ihr Schwert am Sattel und mit einem lauten Schrei will sie einen Angriff führen, der aber ins leere geht.

Das dunkle triefende Maul aufgerissen wird der Kopf des Wesens im Sprung von Odalrics Schwert getroffen und fliegt im hohen Bogen über Nalwyn hinweg. Der sterbende Körper wird von Nalwyns Pferd beiseite gefegt doch schattengleich springt noch eines dieser Wesen aus dem Unterholz auf Odalric zu, um ihn aus dem Sattel zu holen. Endlich wird der Weg wieder breiter. Weiter vorne leuchtete schon hell und verlockend das Tageslicht. Hinter ihnen scheinen sich krachend noch immer Wesen ihren Weg zu bahnen. Doch es hörte sich schon entfernter an. Nalwyn die etwas hinter Odalric zurückgefallen war, schrie auf, versuchte ihn zu warnen den Odalric blickte zurück, oder das Wesen abzulenken. Doch im letzen Moment erkennt er die Gefahr, tief bückt er sich über den Hals des Pferdes und sticht blind links zu, Nalwyn ihrerseits drückt Anwen die Fersen in den Bauch, treib tsie an und im vorbeireiten haut sie auf das Ungeheuer ein.
Das Wesen heult zornig auf, als sich Odalrics Schwert tief in seine Brust bohrt. Wütend schlägt es mit den Ranken nach ihm. Da trifft ihnNalwyns Schwert an der Schulter des schwingenden Armes. Erneut heult das Wesenwütend auf. Das Ungeheuer verschwindet unter den Hufen von Odalrics Pferd. Das dichte Unterholz hinter ihnen bewegt sich krachend, als Wesen ihnen nachstürmen.
Odalric erreicht den rettenden Ausgang, Erleichterung macht sich in ihm breit. Und endlich kommt Nalwyn an ihm vorbei gejagt. Zuerst noch galoppierend, dann langsamer werden und in einen Trab fallend nehmen sie den Weg aus dem Tal, den sie erst vor kurzem herabgekommen waren. Enttäuschtes Heulen begleitet sie, dochverklingt es bald in ihrem Rücken. Mit weichen Knien und zitternden Händen, erreichen sie das erst vor wenigen Stunden verlassene Lager. Nach abklingen des ersten Schockes beschließen sie erst einmal zu ruhen. Die wenigen Vorräte die ihnen verblieben waren, reichten für ein karges Nachtmahl. Fürs erste musstensie wohl zurück nach Bruchtal reiten. Doch das, erst am nächsten Morgen.
  Thema: Die Axt im Haus erspart den Zimmermann...
Nalwyn

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BeitragForum: Werde ein Rohir/eine Rohiril! (rp)   Verfasst am: 30.05.2012 17:17   Titel: (Kein Titel)
Es war früh am Morgen, das Haus der Utweards lag noch ruhig im Schlaf. Wahrscheinlich waren noch nicht mal alle heimgekehrt. Doch in der Küche begann sich Leben zu regen. Man konnte leises Summen hören und kurze Zeit später das knistern eines Feuers. Klappern von Töpfen fügte sich nahtlos an.

Und endlich tat sich die Vodertüre auf, Brianwen, eine junge Frau, fast noch ein Mädchen trat heraus. Ihr langes kastanienfarbenes Haar begann ihm Wind zu flattern. In der Hand trug sie einen Eimer. Die Säume der Ärmel ihres Kleides waren mit Mehl bestäubt, und auch auf ihrem Rock war die ein oder andere Spur zu sehen. Mit erstaunetem Blick blieb sie auf den Stufen stehen.

"Na sowas!" murmelte sie, dann rief sie laut "

Godhan morgen, ihr seit aber schon früh unterwegs!"
  Thema: Ein versiegelter Brief mit dem Siegel Amarnarthas
Nalwyn

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BeitragForum: Gästetisch (rp)   Verfasst am: 27.02.2011 20:25   Titel: (Kein Titel)
Nalwyn legte den Brief wieder auf den Kartentisch zurück, während die Männer redeten. Kurz spielte ein amüsiertes Lächeln um ihre Lippen bevor sie sich ernst von den gehenden Männern mit einem "Fertge hál!" verabschiedete.
  Thema: Die Geschichte über den Pakt von Nordhalm
Nalwyn

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BeitragForum: Geschichten der Rohirrim (rp)   Verfasst am: 25.02.2011 15:53   Titel: (Kein Titel)
Enemer schaut auf und folgt der Stimme Nalwyns. Als er sieht wie aufgeregt sie den Berghang hinabdeutet nickt er kurz und deutet ihr, dass er gleich zu ihr kommt. Dann wendet er sich wieder Finuala uind Erkengar zu.
"Seht bitte zu, dass ihr die Männer und Pferde beruhigt. Weitere Fehltritte dürfen wir uns nicht leisten. Verstanden? Gut, dann los."



Er blickt den beiden noch kurz hinterher, dann macht er kehrt und geht vorsichtig den Weg hinab zu Nalwyn.
Etwas ruschend gelangt er zu ihr und fragt leise:"Was gibt es denn, Nalwyn?"


Nalwyn wartet, wenn auch ungeduldig. Als sich Enemer endlich zu ihr begibt, deutet sich nochmals den Hang hinab.

"Dort, eindeutig ein Pferd, und wie es scheint mit Reiter! Siehst du es?"


Enemer blickt in die Ferne:"Ja...Wer kann das nur sein?"



"Mh" Nalwyn zuckt leicht die Schultern, während sie weiter beobachtet. "Ich dachte erst ein Ork, aber irgendwas stimmt nicht damit."
Sie schaut kurz zu Enemer bevor sie wieder den Blick auf den unbekannten Reiter heftet. " Ich würde sagen, er liegt auf dem Pferd. Tod oder verletzt!"


Enemer konzentriert seinen Blick auf den unbekannten Reiter. Stützt dann kurz sein Kinn in seine Faust.
"Das ist gut noch ein Zweistundenritt. Und nach einem Ork sieht es wirklich nicht aus.* Nach einer kurzen Gesprächspause wischt er sich murrend mit seiner flachen Hand übes Gesicht.
Leise wendet er sich an Nalwyn "Sollten wir nachsehen gehen?"


Flinkhufe verliert ein wenig die Balance und Edira fällt von ihm runter und bleibt regungslos im Schnee liegen. Flinkhufe nähert sich seiner Herrin und versucht sie mit lecken im Gesicht zu wecken, doch sie regt sich nicht.


Finualas Blick war so lange fest auf die Mähne ihrer treuen Stute gerichtet gewesen, dass sie nun erschrocken zusammenzuckt als jemand an ihren Arm tippt. Erkengar war es, in seiner Nähe war sie die ganze Zeit geritten.
"Was...was ist denn?" Vorsichtig den Blick angehoben mustert sie ihre Umgebung.
Sie hatten angehalten! Im Sattel leicht gereckt, wirft sie einen Blick über ihre Schulter zurück. "Was geht dort denn vor?"


"Gehen uns Fremde hier etwas an?" während Nalwyn noch redet sieht sie wie der Reiter vom Pferd kippt.
Leise seufzten, fast schon froh wieder ein Stück den Berg hinab zu kommen
"Ich denke ja.. wir sollten schauen" und nach kurzem zögern "...und Finuala mitnehmen, das sieht nicht gut aus."


Erkengar ließ die Männer nah an die Felswand treten und wies sie an die Pferde möglichst ruhig zu halten.
Irgendetwas stimmt hier nicht. Dieser Reiter könnte auch eine Falle sein und hier oben habe wir kaum Verteidigung.

Erkengar wandert durch den Zug der Reiter und gibt dem einen oder anderen Soldaten Befehle.Organisation muss sein auch wenn Enemer eher einen lockeren Ton anschlägt....

"Eben, was wenn es ein Fremder ist? Was aber, wenn einer unserer Leute ist, der sich doch dazu entschlossen hat, zu folgen?"
Enemer blickt Nalwyn fragend an, folgt dann ihrem Blick wieder zum gestürtzten Reiter.

"Normalerweise würde ich sagen, wir rasten noch und ziehen weiter, aber gut. Lass uns zu ihm gehen."

Enemer macht kehrt und steuert bergauf wieder der Gruppe zu. Er deutet Finuala zu ihm zu kommen während er zu seinem Pferd geht und den Schild sowie seinen Speer aus den Haltevorrichtungen seines Sattels nimmt.

Verwundert hebt Finuala beide Augenbrauen. Eine Falle sollte das sein?
Vorsichtig lässt sich das Mädchen aus dem Sattel zu Boden gleiten. Die Wärme der Stute fehlt ihr zugleich, fest zieht sie ihren Umhang um die Schultern und eilt auf Enemer zu. Gerade hatte er ihr ein Zeichen gegeben zu ihm zu kommen.
"Herr... was ist geschehen?", fragt sie Enemer zögerlich.
  Thema: Die Geschichte über den Pakt von Nordhalm
Nalwyn

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BeitragForum: Geschichten der Rohirrim (rp)   Verfasst am: 25.02.2011 15:49   Titel: (Kein Titel)
Ein unerwartete Gast...

Der Caradhras, aus rotem Gestein türmte er sich hoch in den Himmel hinauf. Seine Spitze zierte eine weiße Haube aus Schnee. Es war der einzige Weg den sie nehmen konnten um über das Nebelgebirge zu kommen.
Der Rothornpass.
Anwen scharrte unruhig mit den Hufen, und Nalwyn klopfte ihr beruhigend auf den Hals. Eine halbe Tagesreise waren sie nun schon vorwärts gekommen. War es allerdings nicht mal die Hälfte des Weges, den sie in dieser Zeit auf den Ebenen von Rohan zurückgelegt hätten. Stetig ging es nun bergan, und die Pferde mussten langsam und vorsichtig ihren Weg suchen, ohne das Geröll mit ihren Hufen ins rutschen zu bringen. Ihre Gruppe war längst nicht mehr eng beieinander, sonder langgezogen , und mehr wie Zwei konnten nicht nebeneinander reiten. Zwischen den einzelnen nacheinander gehenden Tieren, war über eine Pferdelänge Platz. Enemer hatte es so angeordnet, nach dem zwei Pferde ins Rutschen geraten waren, und fast samt Reiter in den Abgrund gestürzt wären. Nalwyn hatte sich das Ende des Trosses ausgesucht, vor allem wohl, da sie mit dieser Entscheidung das Unvermeintliche hinauszögern konnte, nämlich auf diesen Berg hinauf und hinüber zu gelangen. Und wer am Ende ritt, konnte bei Bedarf wieder umdrehen. Die Furcht die sie schon bei Nacht gespürt hatte, lag ihr nun wie ein Stein im Magen. Aber das es nicht nur ihr so ging, konnte sie an den angespannten Gesichter der Männer ablesen.Einzig Enemer, er schien gelassen und ruhig zu sein, gab Anweisungen, kontrollierte das Gepäck und sprach aufmunternde Worte zu.

Er ritt zusammen mit Erkengar an der Spitze, aber schon nach kurzer Zeit winkte er Finuala vor zu diesem und er selbst wartete bis er mit Nalwyn am Ende der Gruppe gleich auf war. Nalwyn richtete ihren Blick stur geradeaus. Zu viel ihres Stolzes hatte sie ihm gegenüber schon eingebüßt. In der Nacht in Nordhalm ebenso wie auf diesem Ritt.

„Nalwyn?!?“ leise sprach Enemer sie an und als sie nicht gleiche reagierte etwas lauter „Nalwyn!?!“ und als sie ihm den Blick zuwendete „ Alles in Ordnung?“ Nalwyn nickt mit kühlem gleichgültigem Blick, was Enemer dazu veranlasst zu schmunzeln. Er glaubt mir kein Wort, dachte sie.
So ritten sie schweigend nebeneinander, jeder wohl in seine Gedanken versunken. Mit jedem Schritt den sie weiter hinauf machten über den Pass, wurde es kälter. Selbst die Sonne schien sich an diesem Tag zu weigern, den Reisenden wenigstens ein paar wärmenden Strahlen zu schenken. Selbst die letzten leisen Gespräche erstarben, und jeder einzelne wickelte sich enger in seinen Mantel.

Die Hang links und rechts des Weges wurde immer steiler. Erkengar der voranritt hatte längst Finuala angewiesen sich ganz innen zu halten und ritt vor ihr weg. Aber immer noch ritten einzelne nebeneinander. So auch Enemer und Nalwyn ganz am Ende. Die Ersten verschwanden gerade hinter einer Biegung des Weges, als eines der Pferde durch einen wegrutschenden Stein erst nach rechts auswich gegen die steil aufsteigenden Felsen, was seinen Reiter wohl erschrocken dazu veranlasste gegen zu führen, dabei aber seinen Nachbar abdrängte. Dessen Pferd kam auf dem steilen Geröllhang ins Rutschen was den Mann panisch aufschreien lies. Der Erstere versuchte daraufhin noch Reiter und Pferd zu Hilfe zu kommen, und das nun rutschende und panisch wiehernde Pferd an den Zügeln zu fassen. Enemer schrie auf „Nein nicht!“ Aber es war schon zu spät auch das zweite Pferd fand keinen festen halt mehr und bäumte sich in Panik auf, und dann vielen beide über den Rand eines Abhangs in die Tiefe. Die Berittenen vor den Unglückseligen, zügelten die Pferd, als das wiehern der Pferde und Schreien der Menschen von den Felswänden immer wieder hin und her geworfen wurde die Nachkommenden hatten schon vorher voller Entsetzten angehalten. Als das nicht endende Echo der Verunglückten über die Hänge rollte, ließ Nalwyn die Zügel Anwens fallen und presste die Hände an die Ohren. Die Stute ihrerseits, überrascht über die abrupten Bewegungen ihrer Reiterin wollte wiehernd aufsteigen. Enemer reagierte sofort trieb Acharon die zwei Schritte nach rechts und ergriff Anwen an den Zügeln und verhinderte so schlimmeres. Nalwyn schaffte es gerade noch das Gleichgewicht zu halten.
„Verdammt Nalwyn!“ knurrte Enemer als er zu ihr blickte. Sie zögerte einen Moment bevor sie das Gesicht zu ihm wandte, zu sehr war ihr der Schreck in die Glieder gefahren und etwas von der Furcht und dem Entsetzen spiegelte sich in ihren Augen. Schon wollte sie eine scharfe Antwort geben, aber als sie in seinem Blick Zorn aber auch Sorge lass, unterließ sie es.

Für den Moment war an weiterreiten nicht zu denken und so ordnete Enemer eine Rast an. Nalwyn stieg ab, ging ein kleines Stück Weg zurück, Anwen an den Zügel führend bevor sie sich an die Felswand lehnte und den Weg zurücksah den sie gekommen waren. Von hier konnte man fast bis hinunter zum Fuße des Berges sehen. In der Ferne leuchtete grüngolden der Wald, wohl Lorien. Sie richtete den Blick in die Richtung, wo sie ihr Zuhause, Rohan, vermutete. Wehmütig und nebenbei streichelte sie dabei den Kopf ihres Pferdes.
Sie wollte sich gerade wieder umwenden als etwas am unteren Hang des Berges ihre Aufmerksamkeit erregte. Mit leicht zusammengekniffenen Augen spähte sie hinab. Langsam aber stetig schien es sich zu bewegen. Nalwyn trat ein Stück vor, um besser den Berg hinab zu sehen. Ihr erster Gedanke, es könnten Orks sein, schien sich nicht zu bestätigen. Davür bewegte es sich zu elegant. Nalwyn blickt hinauf zu den Männern, suchte Enemer mit dem Blick, da dieser aber gerade mit den Männern redete, verwarf sie den Gedanken ihn her zu rufen. Wieder spähte sie hinab, und nun konnte sie mehr erkennen. Es war ein Pferd, ein dunkles, aber auf seinem Rücken saß, nein lag etwas. Ein Mensch?
Überraschung machte sich in Nalwyn breit, und nun wendete sie sich doch um und rief: „Enemer, komm her, Enemer!“ Dabei deutet sie immer wieder den Berg hinab, aufgeregt.
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Nalwyn

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BeitragForum: Geschichten der Rohirrim (rp)   Verfasst am: 25.02.2011 15:48   Titel: (Kein Titel)
Im Schatten des Berges…

Nalwyn saß fest in ihren Mantel gehüllt am Feuer und schob dann und wann ein wenig Holz nach. Keinesfalls durfte es ausgehen, aber auch nicht allzu hoch brennen, um Orks oder anderes anzuziehen. Sie konnte nicht schlafen, war aber auch nicht zum Wachen eingeteilt, und so suchte sie Trost in der Wärme des Feuers. In der Nähe knirschten Steine unter schweren Stiefeln. Nalwyn hob den Kopf und lauschte. Aber als alles weiter still blieb richtete sie ihren Blick den Berg hinauf. Im fahlen Mondlicht konnte man die weiße Spitze gerade so erkennen.

Sie legte den Kopf auf die angezogenen Knie und ihre Gedanken schweiften ab zu den letzten Tagen. Mit nur noch der Hälfte der Männer waren sie aufgebrochen um der Spur bis zum Wald von Lorien zu folgen.
Sie waren noch nicht ganz im Schatten der Bäume als ein Pfeil sich vor Enemer, der nun ganz vorn ritt, in den Boden bohrte. Sofort stoppten sie. Einige Männer kamen aus dem Wald. Großgewachsen und in graue Umhänge gekleidet mit Bogen. Erst an den zeitlos schönen Gesichtern und den Augen konnte man erkennen das es Elben waren. Nalwyn, die noch nie welchen begegnet war, konnte den Blick nur schwer abwenden. Die Fremden verweigerten ihnen den eingeschlagenen Weg weiter zu verfolgen. Enemer und Erkengar versuchten die Männer umzustimmen, aber erst als die Elben bemerkten das auch zwei Frauen zu der Reisegruppe gehörten schienen die Männer sie für harmlos zu halten.
3 Tage begleiteten die Elben sie am Waldrand entlang. Noch nie hatte Nalwyn schweigsamere Männer getroffen. Noch bevor sie wieder in die tiefe ihrer Wälder verschwanden, teilten sie ihnen mit, dass sie die Spur eines Trupp Orks bis kurz vor Moria verfolgt hatten. Sie es aber für sehr unklug hielten dort hinein zu gehen. Dort laure mehr böses als nur die die dunklen Geschöpfe Mordors.
Und dann, noch bevor sie sich bedanken konnten waren sie verschwunden. Wie Zauberei war es ihr vorgekommen.

Die junge Frau blickte auf und ihr Blick fiel auf Finuala, die zusammengerollt in ihre Decke gewickelt schlief dann auf Enemer. Auch er schien zu schlafen. Ob er die darauf folgende Entscheidung es doch an den Toren Morias zu versuchen bereute überlegte sie. Ohne ihren Blick von ihm abzuwenden, schweiften ihre Gedanken wieder ab. Die folgenden Nächte waren geprägt von Schlaflosigkeit und Kämpfen mit Orkpatrouillen. Sie hatten schon längst beschlossen den Weg über den Pass am Caradhras zu nehmen, als sie in den ersten Stunden der Nacht nochmals auf eine Patrouille trafen. Die bittere Bilanz dieses letzten Kampfes waren 3 Tote und einige, zum Glück, nur Leichtverletzte. Hier erwies es sich gut, das Finuala dabei war.
Nalwyn blinzelte leicht, und wurde sich bewusst das sie noch immer zu Enemer schaute. Enger wickelte sie sich in ihren Umhang und starrte wieder ins Feuer. Sie konnte sich nicht erinneren, je solche Sehnsucht nach ihrer Familie und einem warmen Feuer im Kamin gehabt zu haben wie jetzt. Selbst ihre ständigen Ermahnungen vermisste sie nun.
Und wenn sie an den Morgen dachte und den Weg der vor ihnen lag spürte sie, wie sich Furcht in ihr ausbreitete. Nicht mal in jener letzen Nacht in Nordhalm, hatte sie diese so stark gefühlt wie jetzt.


Nalwyn schreckte auf. Leise Stimmen in ihrer Nähe hatten sie geweckt. Bald würde die Morgendämmerung einbrechen. Als sie sich aufrichtet, bemerkte sie, das ihr jemand noch eine Decke über die Schultern gelegt hatte. Ein wenig verschlafen noch nahm sie war, wie Erkengar und Enemer leise miteinander berieten. Als Enemers Blick auf Nalwyn fiel nickte er ihr kurz zu. Sie wusste was das hieß…. Reiten wir!
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Nalwyn

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BeitragForum: Geschichten der Rohirrim (rp)   Verfasst am: 25.02.2011 15:47   Titel: (Kein Titel)
Die Schwärze der Nacht wich dem ersten dämmrigen Grau des neuen Tages. Bald würde die Sonne weder ihre Strahlen über den Horizont schicken und ein weiterer neuer Tag anbrechen. Die ersten begannen schon geschäftig diesen vorzubereiten. Und das leise Schnauben der Pferde kündigte an, das auch sie wussten, bald geht es weiter.
Nalwyn erwachte zusammengerollt in ihren Umhang und einer Decke. Vorsichtig streckte sie ihre Glieder. Alles spürte sich taub und kalt an. Also noch ein wenig liegenbleiben, und hoffen. Ja auf was hoffen, das sie warten konnte bis die Sonne sie aufwärmte? Hoffen, das sie doch umkehren würden, unverrichteter Dinge? Alles vergebliche Wünsche. Wenn die Sonne endlich ihre wärmenden Strahlen auf sie lenken würde, würden sie schon längst wieder im Sattel sitzen.
Und umkehren? Nalwyn seufzte innerlich. Dann dachte sie an die letzten Tage. Die Tage und Nächte im Schatten des Waldes waren unheimlich, und niemand wagte sich zu nah an die Bäume oder gar hinein. Die Geschichten der Alten erzählten von unheimlichen Dingen, die dort umgingen. Bei Nacht meinte man fast der Wald ächzte und krächzte vor Trauer und Zorn.
Eines Abends gerieten der Koch und einer der Reiter in Streit, weil der Koch sich nicht lang mit dem sammeln von Holz aufhalten wollte, sondern einen kleinen Baum fällen. Der Reiter, aufgewachsen in der Nähe des Waldes beschimpfte ihn wegen seiner Unvernunft und so wurde schnell eine Handgreiflichkeit daraus. Als Enemer dazwischen ging, fehlten dem Koch ein Zahn und der Reiter hatte ein schönes blaues Auge. Beide bekamen ihre Strafe, und das Holz mussten sie auch noch sammeln.
Aber aus dem Unbehagen, das der Wald auf allen ablegte, wurde bald Unruhe, als sie aus seinem Schatten hinaus in freies Gelände kamen. Zwar sahen sie nun weit in die Umgebung, waren aber auch für jeden Sichtbar.
Enemer teilte mehr Wachen ein und auch sie, Nalwyn übernahm eine. Ohne wiederrede beugte sie sich seinen Befehlen. Sie selbst kämpfte viel zu sehr mit dem Wunsch auf der Stelle zurückzukehren, und den Gewissensbissen, sie alle in diese Lage gebracht zu haben.
Sehnsüchtig hatte sie den Männern nachgeschaut, die gestern umgekehrt waren. Aber wie konnte sie auch nur daran denken einen Rückzieher zu machen, wenn die Männer die sie mit ihren unbedachten Worten, in diese Situation manövriert hatte, ohne zweifeln daran festhielten.
Gestern noch bevor sie aufgebrochen waren, hatte Enemer die meisten der Marschierenden und zwei oder drei der Reiter zurückgesandt. Immer wieder hatten sie laut ihren Unmut bekundet und Zweifel geäußert, als klar war, dass der Weg Richtung Lorien führte. Zu viele unheimliche Geschichten gingen um über Elben.
Nalwyn blinzelte, die meisten lagen noch immer in ihre Decken gehüllt um das Feuer, und so schloss sie nochmals die Augen, ließ ihre Gedanken zu ihrer Familie schweifen. Viel zu schnell hollte sie Enemers Stimme aus ihren Träumen :“Los Männer, auf auf, ein neuer Tag ist angebrochen, Reiten wir…!“
  Thema: Die Geschichte über den Pakt von Nordhalm
Nalwyn

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BeitragForum: Geschichten der Rohirrim (rp)   Verfasst am: 25.02.2011 15:46   Titel: (Kein Titel)
Hier beginnt der zweite Teil von Nordhalms Geschichte.

Reiten wir! Über die Grenzen hinaus...

Der Tag neigte sich dem Ende entgegen. Am Rande des Fangorn warfen die Bäume lange Schatten auf den Boden und dort wo sie sanft in den matten Schein der abendlichen Sonne übergingen wiegte sich das Gras im sanften Wind. In den Ästen der Kronen zwitscherten die Vögel ihr Abendlied, bevor auch sie bald verstummen würden.
Langsam aber stetig bewegte sich eine Schar Menschen gen Norden. Fast gespenstisch war die Stille die über den Wandernden lag. Einzig das dumpfe Klacken der Pferdehuf auf dem Grasboden ging von ihnen aus. Die Gehenden wurden flankiert von Reiten die ihre Aufmerksamkeit stetig in die Umgebung gerichtet hielten. Einige hielten sogar stets ihr Speere griffbereit. So bewegten sich fast 30 Personen zu Fuß und zu Pferde immer weiter.
Nalwyn suchte wie alle anderen auch die Umgebung ab, sehnte sich aber, endlich aus dem Sattel zu kommen. Der dritte Tag neigte sich dem Ende zu und sie ließ ihr Pferd langsam ans Ende der Gruppe fallen. In der aufkommenden Dunkelheit würde das nicht mehr so bemerkt werden. Der Mann, welcher als Nachhut eingeteilt war, gab ihr mit einer Handbewegung zu verstehen sie solle weiter vorne bleiben.
Nalwyn lenkte ihr Pferd nahe neben ihn leise teilte sie ihm mit das sie Enemers Einverständnis hätte. Dies trug ihr zwar noch einen skeptischen Blick ein, abIer als sie ihr Pferd wieder auf Abstand brachte ließ er sie gewähren. Natürlich war das geschwindelt. Und sie wusste, das sie diese Taktik möglichst selten anwenden sollte.
Ihr Blick glitt von dem Mädchen, der Heilerin aus dem Nachbardorf, über den Koch, der wohl nur aus reiner Abenteuerlust mitgekommen war, über einige Träger und Fusssoldaten zu Erkengar. Dieser saß wie immer in stoischer Ruhe auf seinem Pferd. Er war zwar kein Mann großer Worte, aber zuverlässig und umsichtig. Als letzes blieben ihre Augen an Enemer hängen. Die zwei letzten Tage hatte sie möglichst versucht sich von ihm fern zu halten und auch jedem Gespräch mit ihm war sie so gut es ging ausgewichen. Was sie sehr bedrückte war ihr schlechtes Gewissen all die guten Männer in diese Situation gebracht zu haben. Ihr dummes Angebot, den Sohn zu suchen, war ihr einfach so über die Lippen gekommen. Teils wohl, weil sie genervt gewesen war von der jammernden Frau, teils auch aus Mitleid mit ihr. Und dann hatten sich die Ereignisse überstürzt. Der Kommandant, hatte es gleich genutzt um Erkengar seine höhere Position spüren zu lassen, denn dieser war eindeutig der beliebtere bei den Männern, und hatte ihn damit betraut. Und Enemer? Der hatte sich auch noch dazu gemeldet, anstelle den Rat zu überzeugen, dass dies Schwachsinn sei. Nalwyn wusste noch immer nicht ob sie im deshalb zürnte, oder einfach froh war das er sich gemeldet hatte. Wenn sie schon jemandems Befehl unterstand, dann seinen. Er war es gewohnt das sie sich seinen Anordnungen und Befehlen, ja, und um ihn ein wenig zu ärgern, sogar seinen Bitten wiedersetzte.
Nalwyn senkte ihren Blick, als sie merkte das Enemer in ihre Richtung blickte. Sein Pferd tänzelte nervös. Nalwyn nahm an, das Enemer ungeduldig auf die Reiter wartete die er als Späher ausgesandt hatte. Und dann war Hufgetrappel zu hören. Enemer und Erkengar ritten den Männern entgegen, kurz tauschten sie Neuigkeiten aus. Nalwyn war sehr wohl neugierig, aber nicht so neugierig, um ihrem Hinterteil einen schnellen Ritt zuzumuten. Sie würde es auch so erfahren. Da aber weder Befehle zum schnelleren Vorwärtskommen, noch zum sofortigen halten, gegeben wurden, nahm sie an, das sie noch immer nur unwesentlich aufgeholt hatten. Nalwyn seufzte leise und schloß wieder näher auf, bald würden sie Rasten und eine weitere Nacht im Schatten des Waldes verbringen.
  Thema: Ein versiegelter Brief mit dem Siegel Amarnarthas
Nalwyn

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BeitragForum: Gästetisch (rp)   Verfasst am: 23.02.2011 10:23   Titel: (Kein Titel)
"Géa, lass mich doch erstmal lesen!"

Dann richtete sie ihre Aufmerksamkeit wieder auf den Brief. Als sie das nächste Mal aufschaute zierte in amüsiertes Lächeln ihr Gesicht.

"Vielleicht solltet ihr euch mal überlegen, wer von Euch HaeCairls denn am besten für diplomatische Angelegenheiten taugt."

Dann las sie den Brief, langsam und immer wieder leicht stockend vor. Eindeutig hatte sie im lesen nicht sehr viel Übung.


((ooc: ich spare mir den Inhalt hier nochmals wiederzugeben))
  Thema: Ein versiegelter Brief mit dem Siegel Amarnarthas
Nalwyn

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BeitragForum: Gästetisch (rp)   Verfasst am: 22.02.2011 17:50   Titel: (Kein Titel)
Enemers seufzen und der Tonfall seines "Nein, nur zu, mach ihn auf!" liessen sie innehalten. Nalwyn versuchte einen zerknirschten Gesichtsausdruck aufzusetzen. Was ihr nur teilweise gelang, zu stark war doch die Neugier, was und wer wohl solch einen Brief schrieb.
"Tut mir leid, wenn ich Euch gerade unterbrochen hab, lasst Euch von mir dann nicht weiter stören." Ohne die anwesenden Männer weiter zubeachten ging sie um den Tisch. Dort öffnete sie vorsichtig das Siegel entfaltete den Brief und las ihn.
  Thema: Ein versiegelter Brief mit dem Siegel Amarnarthas
Nalwyn

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BeitragForum: Gästetisch (rp)   Verfasst am: 22.02.2011 09:18   Titel: (Kein Titel)
Vor der Methalle konnte man das eilige Klopfen von Pferdehufen hören, die abrupt verstummten, nur um wenige Augenblicke später im öffnen der Haustür zu münden, ein Lärm der aber sofort wieder mit dem zuschlagen selbiger endete. Herein platze Nalwyn, das lange Haar vom Wind zersaust, der Umhang hinterherflatternd, gekleidet in eine einfache Lederrüstung. Trotz all dem Lärm bekommt sie noch die letzten Worte Arodrids mit. "Natürlich bekommt ihr sein Einverständnis. Früher oder später bestimmt. Auch wenn er sich jetzt ziert!" Und mit einem flüchtigen "Westu Hál" gen Clothar wendet sie sich Enemer zu. "ICh will mit dir reden..." dann stockt sie und blickt auf den Brief in seinen Händen. "Neu Nachrichten?" und nach genauerem hinsehen "Der sieht aber edel aus." daraufhin nimmt sie den Brief Enemer aus der Hand und dreht ihn betrachtend in den Händen. "Will denn niemand das hier öffnen?" mit dieser Frage wendet sich Nalwyn dem Tisch zu um etwas geeignetes zu suchen, um das Siegel zu öffnen.
  Thema: Eine Nachricht der Waldläufer
Nalwyn

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BeitragForum: Gästetisch (rp)   Verfasst am: 01.02.2011 09:19   Titel: (Kein Titel)
Nalwyn kommt aus Richtung Küche in die Halle. In jeder Hand mehrere Metkrüge meint sie lachend:" Ich komm mir vor wie eine Schankmaid!..." verstummt dann aber als sie Enemers finstere Miene sieht und Theoheyns abwartenden Blick. Kurz runzelt sie die Stirn, stellt ihre Last vorsichtig auf eine freie Ecke des Tisches. Kurz und sanft berührt sie Enemer am Arm, bevor sie den Brief nimmt der wohl die Ursache für die angespannte Stimmung ist. Konzentriert liest sie den Brief ein zwei Mal, bevor sie nachdenklich an Enemers Seite tritt und leise aber mit fester Stimme sagt:
"Ich bleibe lieber hier in Bree als das ich diesem Berg nochmals zu nahe komme. Selbst dann wenn er die einzige Möglichkeit darstellt nach Hause zu kommen. Egal wie, er fordert immer einen hohen Blutzoll. Und es spielt keine Rolle ob wir darüber hinweg, oder darunter durch gehen!"
  Thema: Der verbannte Späher
Nalwyn

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BeitragForum: Werde ein Rohir/eine Rohiril! (rp)   Verfasst am: 15.12.2010 12:55   Titel: (Kein Titel)
Nalwyn kam gerade von einem ausgiebigen Ausritt zurück. Es war zwar kalt aber die Sonne scheinte und lud einfach ein sich draussen aufzuhalten. Mit zersaustem Haar und vor Kälte roten Backen ritt sie gerade aufs Tor der Siedlungen zu als ihr ein Junge auffiel. Er schien mit den Wachen zu verhandeln, aber diese verweigerten im beharrlich den Zutritt. Nach dem ausgiebigen Ritt zufrieden und gut aufgelegt sprach sie den Jungen an.
"Westu hál, kann ich vielleicht behilflich sein?"
Ein wenig überrascht war sie trotzdem, als sich herausstellte, das der Junge eine Botschaft für die Hallen der Utweards Eorlingas hatte. So übernahm Nalwyn den Brief und drückte dem jungen Boten noch einig Silbermünzen in die Hand. Als dieser breit und zufrieden grinsend von dannen zog, war sie sich sicher das er nun zweimal entlohnt worden war. Mit einem Schulterzucken wandt sie sich um, und anstelle zu ihrem Haus zu reiten, schlug sie den WEg zu Methalle ein.
Dem Stallburschen, der ihr Anwen abnahm wies sie nur an, sie warm zu halten, sie würde gleich wieder aufbrechen. auf dem WEg zur Haustür wendete sie den Brief mehrmals neugierig und seufzte dann tief fast ein wenig enttäuscht. Die Zeit, in der sie Briefe öffnen durfte war nun vorbei. NA ja, vielleicht auch besser so. In der Halle ging sie direkt zum großen Kartentisch ohne auf etwagige Anwesende zu achten und legte den Brief gut sichtbar für alle ab. Und schon wandt sie sich wieder zum gehen.
  Thema: Zwei einsame Reiter
Nalwyn

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BeitragForum: Werde ein Rohir/eine Rohiril! (rp)   Verfasst am: 09.12.2010 14:37   Titel: (Kein Titel)
Nalwyn erwiederte das Lächeln für einen Moment leicht spöttisch. Doch als dann Theoheyn und Geotric noch die Halle betraten, beobachtete sie nur aufmerksam. Es schien als wolle sie sich gerade in Bewegung setzten, hinüber zu Enemer gehen, als dieser aus der Haut fährt und die Halle verlässt. Kurz schaut sie ihm überrascht nach, dann läuft sie Enemer, mit einem schnellen winken und einem flüchtigen Fertghe hál zu den Anwesenden, hinterher.
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Nalwyn

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BeitragForum: Werde ein Rohir/eine Rohiril! (rp)   Verfasst am: 01.12.2010 10:48   Titel: (Kein Titel)
Nalwyn band sich den SChwertgurt um während sie die Treppe hinab eilte. Was gar nicht so einfach war, den darüber hinaus, wollte sie auch nicht ihren Umhang verlieren, den sie auch noch über den Arm trug. Uns so wich sie Dirulm in letzte Sekunde aus, sonst wäre sie in ihn hineingelaufen. Mit einem "Ups" und einem gemurmelten "Verzeiht" lief sie schon weiter.
Sie wollte sich gerade den Umhang über die Schultern werfen als sie in die Halle trat. Mit einem schnellen Blick erfasste sie Enemer, dann die zwei Fremden und blieb daraufhin aprupt stehen.
Während sie höflich gen der zwei Fremden nickt mustert sie diese neugierig.
 
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