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Irenwen
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BeitragVerfasst am: 19.05.2012 00:13    Titel: Unsterblicher Stolz Antworten mit Zitat

Zuerst einmal OOC. Einen schönen Guten Tag. Durch eine Bekannte im Spiel stieß ich auf Eure Sippe und bin nach einem Gespräch mit Odalric sehr angetan davon. Seit drei Wochen spiele ich nun HdRo, bislang nur mit mittelmäßigem Erfolg, gutes RP zu machen. Da ich mir von diesem Spiel eigentlich die gute Mischung aus RP und Content erhofft hatte, finde ich das sehr schade- und habe nun neue Hoffnung. ;) RL bin ich 22 Jahre alt, mache mittlerweile seit 8 Jahren RP- und andere, persönlichere Dinge werde ich dann bei Bedarf anderweitig erzählen.

Ein Edit:Mit diesem RP versuche ich nur, den Char ''zufällig'' auf die Sippe stoßen zu lassen- ich hoffe, das ist Euch recht.
Sollte mich jemand anschreiben wollen, meine Charaktere sind:Irenwen(Jäger, neu angefangen);Hrosvard(ein kleiner Zwerg den ich bisweilen mit einem Bekannten zusammenspiele) und Falathnuir (Eine Elbenbardin lvl 33).

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Die Sonne schien. Das tat sie immer. Nicht, dass daran etwas besonderes war oder an sich etwas schlechtes- doch in diesem Falle mochte es der pure Hohn sein. Das Pferd schleppte sich nur noch müde dahin, die Reiterin auf ebenjenem war kaum noch bei Bewusstsein. Der edle Wams, welcher ihren Leib bedeckte war zerrissen. Blut troff heraus, zwischen den Fingern der zitternden Rechten quoll es hervor- mit ihm das Leben der jungen Frau. Ein weiter Weg war es von Rohan- lang und beschwerlich, und gefährlich, vor allem wenn man ihn allein zurücklegte. Das blonde Haar lag ihr schon stränig im Gesicht, die dunkelgrünen Augen hatten ihren Glanz verloren, die Haltung ihren Stolz. Ohne, dass sie es noch registriert hätte, tat sich vor ihr die Stadt auf, die sie zu erreichen versuchte. Das Pferd trabte hinein, als kenne es den Weg, die Straßen entlang. Die Menschen gafften der sterbenden Reiterin nach, doch die Bauern hier waren zu dumm oder zu erschrocken, zu erkennen, dass sie Hilfe brauchte. Kaum noch vermochte sie sich auf dem Rücken des Tieres zu halten. Das feine Zaumzeug, Sattel und Pferdedecke waren bereits blutbeschmiert- doch vermochte man noch das weiße Pferd auf rotem Grund zu erkennen. Eine edle Zierde, doch nun befleckt. Wie es der Zufall wollte- oder war es doch etwas anderes?- fand das treue Ross seinen Weg durch die Straßen, um vor einem Haus stehenzubleiben. Sie ahnte nicht, dass ihre eigenen Landsleute wohl dort verweilten.


Doch um zu verstehen, was sie dort trieb... gehen wir einige Zeit zurück. Einige Wochen, gar Monde, denn lange war sie unterwegs gewesen. Vor dieser Zeit noch hatte sie ein gutes Leben. Vater, Mutter und ihr Bruder lebten auf einem Gehöft in einem kleinen Ort, doch waren sie wohlhabende Leute. Der Vater trieb Handel, die Mutter umsorgte Haus und Hof. Ein Idyll, mochte man meinen, doch durch eine ebenso grausige Szenerie wurde das schöne zerstört. Der Ort wurde überfallen- von den Wilden aus dem Norden wohl. Sie kamen des Nachts, und niemand war darauf vorbereitet. Als die ersten Schreie von draußen erklangen und Irenwens Vater hinausstürmte, gefolgt von seinem gerade einmal sechzehn Lenze alten Sohn, war es schon zu spät. Nicht mehr an viel erinnerte sich die junge Frau nun, doch sie sah Feuer.. Blut, Tod und Leid. Und sie sah ihre Familie sterben. Sie wollte kämpfen, sie konnte kämpfen, doch ihre Mutter hatte sie versteckt- um selbst getötet zu werden. Erst Tage später kam die junge Rohiril wieder hervor, selbst mehr tot als lebendig nun.. vergrub ihre Leute und machte sich auf die Reise. Weshalb? Hier hatte sie niemanden mehr. Und einst hatte ihr Vater von einem entfernten Verwandten in Bree gesprochen. Man sah sich nie, es war einfach zu weit- doch sie hatte einen Namen von ihm. Mehr aber nicht. Doch der Weg war beschwerlich- man wurde müde mit der Zeit, und unachtsam, und so geschah es, dass sie kurz vor ihrem Ziel überfallen wurde. Sie erreichte es noch lebend- doch für wie lange?

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Odalric
Gutsbesitzer


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BeitragVerfasst am: 20.05.2012 20:06    Titel: (Kein Titel) Antworten mit Zitat

Cenegar kam gerade von einer langen Nacht in Bree zurück zur Methalle. Mit trägen Schritten schlenderte er die Straße entlang, die ihn zum warmen Bett in seiner Kammer führen würde, wo er den Rest des Tages zu verschlafen gedachte. Seine langen, blonden Haare waren zerzaust und glichen einem Bündel Stroh und sein Gewand war nicht nur mit Met besudelt.

Müde und ausgelaugt wie er war, glaubte er zunächst, seine Augen würden ihm einen Streich spielen, als er den Haufen Elend erblickte, der auf einem Pferd vor dem Hof der Methalle saß. Er kniff die Augen fest zusammen, doch der Anblick löste sich, wider Erwarten, nicht in Luft auf, als er sie wieder öffnete. Wenige Schritte vor ihm kauerte eine blutverschmierte Gestalt im Sattel und drohte hinabzufallen.

Innerhalb eines Augenblickes mobilisierte er alle Kraft die noch in ihm war und rannte los. Der Gestalt auf dem Pferd glitten vor Erschöpfung die Zügel aus den Händen und sie kippte seitlich aus dem Sattel. Cenegar fing ihren Sturz mit Mühe und Not ab, als sie leblos in seine Arme glitt.

Der erschöpfte Reiter entpuppte sich als eine junge Frau. Cenegar schob ihr das besudelte Haar aus dem Gesicht und bemerkte, dass sie kaum bei Bewusstsein war. Ihre Lider flatterten und mit einem Mal spürte er, wie ihr warmes Blut seine ohnehin schmutzige Gewandung durchdrang. Sein Blick wanderte über die Schnitte in ihrem Wams, wobei er sich bemühte, nicht zu sehr darauf zu achten, was er darunter erblickte.

"Was haben wir denn hier?", dachte er. Das junge Ding war hübsch, aber ihr Zustand war alarmierend. Cenegar trug sie so schnell er konnte den Hügel zur Methalle empor und schrie nach Hilfe.

"Hilpaþ, Eorlingas! Los, macht die Tür auf. Beeilt euch!"

Er trat lautstark gegen die hölzerne Eingangstür und machte auf sich aufmerksam.
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OOC: Westu hál. Sei gegrüßt, Fremder. Vielen Dank für dein Interesse an unserer kleinen Gemeinschaft.

Fühl dich herzlich willkommen.

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BeitragVerfasst am: 20.05.2012 20:06    Titel: Re:


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Enemer
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BeitragVerfasst am: 21.05.2012 08:37    Titel: (Kein Titel) Antworten mit Zitat

Von Innen hörte man Schritte heraneilen ehe die Tür aufflog und Findred nur in Beinkleidern vor ihm stand. Seine Augen wurden groß als er Cenegar mit der Frau im Arm vor sich stehen sah.
"Was hast du getan?!", fragte er erschrocken.

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Monaswith
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BeitragVerfasst am: 21.05.2012 16:26    Titel: (Kein Titel) Antworten mit Zitat

Müde regte sich die Gestalt auf den Armen des Fremden. Flackernd öffneten sich ihre Augen. Sie wirkten trüb- doch versuchten wohl, ihre Umgebung zu erfassen. Es gelang nicht recht, doch blieb der smaragdgrüne Blick am Gesicht des Herren hängen, der sie trug. Sie wollte etwas sagen, öffnete den Mund- doch nur etwas Blut rann ihr aus dem Mundwinkel und ein abgehackter Laut kam über die Lippen. Sie atmete schwer- der Stich in ihren Leib hätte eigentlich tödlich sein sollen. Gar hätte sie schon sterben sollen- doch war es, als verweigere sie sich dem Tod. Nein, im Prinzip war das nicht möglich- doch sie kämpfte wie ein Bär. Man hörte es an der erzwungenen Atmung und den hastigen Herzschlägen, von denen jeder einzelne den Tod betrog.
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Man vergisst vielleicht, wo man die Friedenspfeife vergraben hat. Aber man vergisst niemals, wo das Beil liegt.(Mark Twain)

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Odalric
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BeitragVerfasst am: 21.05.2012 19:42    Titel: (Kein Titel) Antworten mit Zitat

"Was ich getan habe?"

Cenegar reagierte auf die Anklage von Findred mit Unglauben in der Stimme und einer zornigen Miene.

"Mach dich nicht lächerlich, sondern hilf mir lieber!", erwiderte er mürrisch und bedachte sein Gegenüber mit einem eisigen Blick, als er sich mit der jungen Frau im Arm durch die Tür schleppte. Blut troff auf die Dielen zu seinen Füßen hinab und zeichnete eine feine rote Spur auf dem Holz, als er den Hauptraum der Methalle betrat.

Ein schmerzerfüllter Laut lenkte seine Aufmerksamkeit auf den warmen Körper in seinen Armen und er sah hinab, während er auf einen der großen Tische zuhielt. Erst jetzt bemerkte Cenegar, dass zwei grüne Augen zu ihm aufsahen. Er rang sich ein sanftes Lächeln ab, mit dem er Sicherheit und Gelassenheit vermitteln wollte. Dass es in seinem Inneren gänzlich anders aus sah, war für den Moment sein Geheimnis.

"Ihr seid in Sicherheit, mægden. Sorgt euch nicht, denn ihr werdet leben. Haltet nur noch etwas länger aus!", sicherte er der Todgeweihten so ruhig und überzeugend wie möglich zu und nutzte den Augenblick, um ihr Gesicht näher zu betrachten. Achtlos fegte er die Krüge und Flaschen mit einer Armbewegung vom Tisch, ehe er die Unbekannte behutsam darauf ablegte.  

"Findred, wo sind die anderen? Wir brauchen frisches Wasser und Verbände. Lass nach einem Heiler schicken. Nun mach schon!", rief er und beugte sich über den Tisch.

Mit nervösen Fingern tastete er in den Schnitten im Wams nach einer Wunde und suchte dabei gelegentlich den Blickkontakt mit der Verletzten. Cenegar fand schließlich wonach er gesucht hatte und riss mit den Fingern beider Hände am blutgetränkten Stoff, um eine klaffende Wunde am Bauch freizulegen.

Was er sah beunruhigte ihn sehr und er blickte für einen Moment hilfesuchend durch den Saal, bevor er den Kopf wieder senkte.
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OOC: Schön, dass du es am Sonntag zu unserer kleinen Runde nach Bree geschafft hast. Wir haben uns sehr über das Gastspiel deines Zwerges gefreut. Hoffentlich hat es dir gefallen.

An dieser Stelle auch an dich die Frage, ob du mit dem Foren-RP weitermachen möchtest oder mit den drei IG-Terminen.

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Enemer
Gutsbesitzer


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BeitragVerfasst am: 21.05.2012 22:51    Titel: (Kein Titel) Antworten mit Zitat

Findred schmiss die Tür wieder in ihre Angeln und lief hinter Cenegar und der Unbekannten hinterher, doch nicht bis zum Tisch, sondern war bereits auf dem Weg nach einem frischen Krug und einem Eimer Wasser, dass er sich soeben bereit gestellt hatte um sich zu waschen.

"Keine Sorge, bin schon dabei", versicherte er dem Kampfgefährten ruhig um keine unnötige Unruhe herauf zu beschwören.

Schon eilte er wieder weiter um nach einem Medicus zu schicken oder einen Kräuterkundigen, was eben zu gegen war.

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Monaswith
Sattler


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Anmeldungsdatum: 19.05.2012
Beiträge: 22



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BeitragVerfasst am: 22.05.2012 10:01    Titel: Zusammenfassung des gestrigen IG-RPs Antworten mit Zitat

Schlecht stand es um die junge Frau, welche Cenegar hineingetragen hatte. Schnell galt es zu handeln,  doch wohl wusste niemand recht, wie ihr noch zu helfen war. Gasric stieß noch zu den ihnen- doch auch er sah keine Hoffnung, dass die Fremde überleben würde. Unablässig floß ihr Blut aus der Wunde, ihre Haut war schon kühl und blass, die Hände zitterten. Und doch sprach sie zu den beiden.. nicht viel, und kaum zu verstehen, von einer Methode, die sowohl unsäglich schmerzhaft als auch ekelerregend war- doch effektiv.

Es dauerte nicht lange, da hatten die beiden hilfbereiten Männer alles vorbereitet. Gasric erhitzte einen Schürhaken, bis er glühte, und reichte ihn an Cenegar weiter, während er selbst die Schultern der Frau herunterdrückte. Was folgte, machte sein Tun nötig. Unter ihm bäumte sich Irenwen auf, als das glühende Eisen sich in ihr Fleisch fraß und die Wunde verödete. Beinahe biss sie sich die Zähne aus am Griff des Messers zwischen ihren Zähnen, sie wimmerte und wand sich.. doch schrie nicht. Alsbald war es geschafft. Zumindest blutete die Wunde nicht mehr- sie hatte eine Chance, wenn auch eine kleine.

Kurz darauf wurde die Wunde desinfiziert- mit gutem Rum, das war recht schade und noch einmal schmerzhaft- und schließlich sorgfältig verbunden, wobei die Männer so edel waren, sie nicht gänzlich zu entkleiden, sondern nur das nötigste ihrer teuren, doch vollkommen zerstören Rüstung zu entfernen. Alsbald brachte man sie hinauf in ein Bett- und nun hieß es, zu schlafen, zu ruhen.. zu überleben.

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((OOC: Vielen Dank nochmal an die beiden Herren- es war ein tolles RP. Hier nun leider etwas zusammwngefasast da ich es versäumt habe, das Log sofort zu starten :/))

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BeitragVerfasst am: 22.05.2012 10:01    Titel: Re:


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