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Chlothar
Waffenschmied


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BeitragVerfasst am: 07.08.2010 03:14    Titel: Von Königen und deren Taten Antworten mit Zitat

Theoheyn schrieb:


Theoheyn gesellte sich zu den anderen Éorlingas am Kaminfeuer
und machte es sich bequem. Nachdem er den anderen ein
weilchen zugehört hatte, sprang er auf und begann zu erzählen ...

"Ich erzähle euch nun die Geschichten Éorls des Jungen und Helm Hammerhands."

Er trank noch schnell einen Schluck Met und fuhr fort ...

"In jener Zeit als unser Volk noch unter dem Namen Éothéod bekannt war, war Éorl bereits ein mächtiger Krieger und Heermeister. Éorls Vater, Léod, zähmte wilde Pferde, denn davon gab es viele in Éothéod. Er fing ein weißes Fohlen, welches zu einem unzähmbarem, schönem Hengst heranwuchs. Als Léod ihn zu zähmen wagte, ging er mit ihm durch und warf ihn schließlich ab, wobei Léod starb, denn er prallte mit dem Schädel auf einen Stein. Éorl gelobte seinen Vater zu rächen und jagte den Hengst, der bei den Zähmungsversuchen seines Vaters entkommen war, lange durch das ganze Land. Als er ihn fand erwarteten seine Begleiter das er ihn mit dem Bogen töten wolle, doch als sie nahe genug heran waren rief Éorl laut: "Komm her, Mannsfluch, und empfange einen neuen Namen". Zum Erstaunen aller kam der Hengst und Éorl sagte zu ihm:"Felaróf nenn' ich dich. Du liebtest deine Freiheit, und daraus mach' ich dir keinen Vorwurf. aber nun schuldest du mir Wergeld, und dafür sollst du mr bis an dein Lebensende deine Freiheit preisgeben." Dann saß Éorl auf, und Felaróf ließ es sich gefallen und ohne Zaum und Zügel brachte er ihn Heim. Und von nun an ritt Éorl ihn immer auf diese Weise. Felaróf verstand alles was Menschen sagten, doch er liß sich nur von Éorl reiten."

Theoheyn holte seine Pfeife heraus und fing an sie zu stopfen. Als er fertig war zündete er sie an und erzälte weiter seine Geschichte ...

"Nun war also Éorl der Fürst der Éothéod. Und in jenen Jahren sahen sich unsere Freunde aus Gondor einer neuen Bedrohung gegenüber, denn aus dem Nordosten kamen wilde Menschen bis zum Anduin, den sie mit Floßen überquerten. Zur gleichen Zeit stiegen die Orks, welche noch äußerst zahlreich waren, aus dem Gebirge herab. Cirion, Gondors Statthalter, sandte Hilferufe nach Norden ins Anduintal. Schließlich erreichte der Hilferuf auch Éorl welcher daraufhin, obwohl es fast schon zu spät war, ein großes Reiterheer nach Gondor sandte. Dieses erreichte Gondor, als sein Nordheer gerade auf dem Feld des Celebrants gegen die Eindringlinge kämpfte. Denn es war, nachdem in der Wold besiegt worden war, über den Limklar gedrängt worden und musste sich nun auch noch den angreifenden Truppen der Orks erwehren. Die Hoffnung Gondors war bereits dahin, als sich die Reiter aus dem Norden auf die Nachhut des Feindes warfen. Darauf wendete sich das Schlachtenglück und nach einem Gemetzel trieben sie den Feind über den Limklar zurück. Éorl nahm an der Spitze seiner Reiter die Verfolgung auf und vertrieb die Eindringlinge aus Gondor."

Theoheyn lächelte einen Moment ...

"Zum Dank trat Cirion nun jenes Land vom Isen bis zum Anduin an Éorl und unser Volk ab. Sie holten ihre Frauen und Kinder von Norden herab und nannten ihr neues Land Riddermark und sich selbst Éorlingas. So wurde Éorl zum ersten König der Riddermark."

Er trank noch einen kräftigen Schluck und fuhr fort ...

"Nun erzähle ich euch von den Heldentaten unseres neunten Königs ... Helm Hammerhands."

Theoheyn lächelte und klopfte seine Pfeife aus, steckte sie weg und fing wieder an zu erzählen ...

"Die Dunländer sahen im Jahr 2758 die Möglichkeit zur Vergeltung des Todes ihres Anführers, den Helm, nachdem dieser für seinen Sohn Wulf, der später die Armeen der Dunländer führen sollte, mit bloßer Faust auf den Feldern vor Edoras erschlagen hatte, gekommen. Denn Gondor wurde von drei Flotten der Kosaren angegriffen und führte an allen Küsten Krieg. Rohan sah sich zur gleichen Zeit mit Eindringlingen aus dem Osten konfrontiert. Die Dunländer kamen nun unter der Führung von Wulf, Sohn des Freca, über den Isen und von Isengart hinunter. Die an der Mündung des Isen und des Lefnui gelandeten Kosaren stießen zu den Dunländern. Unser Volk wurde, angesichts dieses großen Heeres, besiegt und das Land wurde überrannt. Die Überlebenden, welche nicht von den Dunländern versklavt woren waren, flohen in die Gebirgstäler. Helm wurde mit großen Verlusten vom Isen zurückgetrieben und zog sich in die Hornburg und die dahinterliegende Schlucht zurück. Wulf eroberte währenddessen Edoras und ließ sich in der Godenen Halle von Meduseld nieder und rief sich zum König aus. Helms Sohn Haleth fiel als Letzter bei der Verteidigung der Türen."

Theoheyn senkte kurz seinen Blick ...

"In jener Zeit herrschte in Rohan der Lange Winter, der das ganze Land unter Schnee begrub. Beide Heere litten schwer unter dem harten Winter. Die in der Hornburg belagerten Éorlingas hungerten bereits seit Juli und litten somit stark unter der Kälte und der Hungersnot die Rohan befallen hatte. Gegen den Rat seines Vaters unternahm Hama, der jüngste Sohn einen verzweifelten Ausfall um durch die Reihen der Feinde zu brechen und etwas Essbares zu besorgen. Doch er und seine Männer gingen im Schnee zu Grunde. Helm wurde daraufhin hager und grausam vor Hunger und Schmerz. Die Furcht der Feinde vor ihm war groß. Denn er ging bisweilen allein hinaus und schlich sich ins Lager der Feinde. Dort tötete er viele Männer mit bloßen Fäusten."

Er wirbelte wie Wild mit seinen Fäusten ... Sollte wohl so ausschaun als ob er wie Helm Hammerhand auf die Feinde einschlug ... Nachdem das Gelächter sich gelegt hatte fuhr er mit seiner Geschichte fort ...

"Die Dunländer glaubten das keine Waffe ihn verwunden könne, da er selbst keine Waffe benutzte. Außerdem erzählten sich die Dunländer, dass wenn Helm Hammerhand keine Nahrung fand, er stattdessen Menschen fraß."

Theoheyn verzog sein Gesicht kurz ...

"Vor jedem seiner heimlichen Ausfälle stieß er in ein gewaltiges Horn, was bald von seinen Feinden bemerkt wurde, welche daraufhin die Flucht ergriffen anstatt sich zu sammeln und ihn zu packen. Eines Tages stieß Helm wieder in sein Horn, doch kehrte er in der Nacht nicht wieder zurück."

Er schaute die anderen länger an und erzählte ...

"Am nächsten Morgen sahen die Männer von Rohan eine weiße Gestalt auf dem Damm stehen. Es war Helm Hammerhand, der in der nächtlichen Kälte steif gefroren war. Doch kein Dunländer wagte sich in seine Nähe. Das Horn von Helms Klamm, wie die Hornburg von nun an genannt werden sollte, soll immer noch manchmal zu hören sein."

Nun schaute er die anderen noch eine Weile an und fing dann an zu lachen. Mit lauter Stimme sagte er stolz ...

"So lasst uns trinken auf Éorl und Helm ... Und auf dass die Riddermark wieder erstrahlen wird in altem Glanz ... HÁL!"

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Chlothar
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BeitragVerfasst am: 07.08.2010 03:15    Titel: (Kein Titel) Antworten mit Zitat

Skarwin schrieb:


Skarwin hört gespannt den Worten von Theoheyn zu als dieser seine Erzählung beendet hat stopft er sich seine Pfeife und schaut dann auf. „Ha schöne Geschichten über Kämpfe und Schlachten, aber wie wäre es mal mit der Geschichte über einen Großen nein sogar den Größten Jäger den unser Volk je gesehen hatte?“ Er Schmunzelt kurz und begann dann zu Erzählen...

„Es war im Jahre 2864 unseres Zeitalters als ein Monströser Eber meine Heutige Heimat den Firienwald oder wie er bei uns im Osten der Mark besser bekannt ist als Everholt Verwüstete. Jedenfalls wollte der damalige König der Mark Folca, der große Jäger dies nicht mehr mit ansehen und beschloss selbst im Alter von 60 Jahren auszuziehen und dieses Untier zu Erschlagen...

Skarwin Klopft seine Pfeife aus und trank einen Schluck aus seinem Krug bevor er weiter Erzählte..

„Er Ritt Direkt in die Ostfold um den Eber zu Finden, als er ihn am Horizont erspähte schlich er sich an ihn heran und schoss ihm einen Pfeil in eines seiner Augen. Jedes Normale Wesen wäre dabei gestorben doch dieses Monster wurde nur Rasend vor Wut. Nun wurde der Jäger zum gejagten und beide verschwanden Tief im Wald. Dort Lieferten sie sich einen Erbarmungslosen Kampf Pfeil für Pfeil traf das Untier doch es lies sich nicht Stoppen...

Skarwin stand auf und gestikulierte das Spannen eines Bogens.

„Doch dann spannte Folca mit seinem Letzten Pfeil in der Hand seinen Bogen Er blieb still stehen und der Eber Stampfte voller Wut auf ihn zu. Als nur noch wenige Meter Zwischen Folca und dem Untier waren lies er Sehne und Pfeil los. Als der Eber sein Maul für ein Wütendes Brüllen öffnete Schoss der Pfeil mitten in seinen Schlund und traf dessen Herz. Mit letzter Kraft jedoch schlug der Eber mit seinen Messerscharfen Hauern zu und brach dann Tot zusammen. Folca fiel zu Boden und Starb kurze Zeit später an seinen Wunden, doch sein Leben gab er für sein Volk weshalb er noch immer von den Menschen der Ostfold besonders in der Umgebung von Everholt am Tag seines Todes geehrt wird.“

Skarwin schaut kurz etwas nachdenklich, lächelt dann aber wieder und Trinkt einen Schluck Met.

„Deshalb erhebe ich nun meinen Humpen auf Folca, den großen Jäger und den Befreier von Everholt.. Hál!“

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BeitragVerfasst am: 07.08.2010 03:15    Titel: Re:


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Chlothar
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BeitragVerfasst am: 07.08.2010 03:15    Titel: (Kein Titel) Antworten mit Zitat

Freahild schrieb:

Die junge Schildmaid sitzt auf einer hölzernen Bank, den Rücken an die grobe Putzwand des Raums gelehnt und lauscht den Geschichten der beiden Männer. Ihre Hände umfassen dabei einen Krug warmen Mets, den sich sich zuvor über der nahen Kohlenpfanne erhitzt hatte, und sie nippt daran mit hoch zufriedenem Gesichtsausdruck.

Ab und an nickt sie beiläufig zu dem Gesagten. Als Theoheyn und schließlich auch Skarwin geendet haben, hebt sie ihre Hand und lächelt.

"Über König Eorl künden so manche Lieder und Sagen. Auch ich weiß davon zu berichten. "

Sie nimmt die alte Laute, die neben ihr auf der Bank gelegen hatte und stimmt mit prüfendem Blick die Saiten.

"Das Lied, das ich euch singen werde, lernte ich in meiner Kindheit von meiner Großmutter. Und es muss alt sein, denn sie hörte es selbst in ihrer Jugend. Es erzählt davon, wie Eorl der Junge, den mächtigen Félarof zähmte, den Stammvater aller Mearhas."

Freahild stimmt eine Melodie an, sanft und doch kraftvoll wie der Galopp eines Pferdes. Dann erhebt sie ihre Stimme:

"Es ward am nördlichen Anduin
Ein weißes Fohlen König Léods Fang.
Wuchs es heran, stark, stolz und schön
Doch es zu zähmen niemand gelang.

Als Léod eines Tages es wagte,
der Schneeweiße warf ihn ab mit Macht
und das Volk trauerte und klagte
denn er ward in den Hallen der Väter gebracht.

Des Königs Sohn schwor Blutrache bitter
Und lang währte die Suche bis Eorl ihn fand
Doch sah er den Hengst, der zornige Ritter,
Der Bogen des Eorl fiel ihm aus der Hand.

Statt Felaróf den Tod zu bringen
So erzählt es bis heute die Sage
Sollte der Hengst zum Gehorsam sich zwingen
Als Wehrgeld für des Sohnes Totenklage.

Nicht Zaumzeug noch Zügel hielten das Ross
Und kein Mensch sonst erhielt den Segen
Als Eorl und seiner Söhne Spross
Nur ihnen waren die Meahras gegeben.

Kein Pferd so stark und stolz und schön
Mit Klugheit den Menschen gleich
Hat man auf Arda je gesehn
Außer in Eorls grünem Reich.

Seite an Seite so liegen sie nun
In der Riddermark kühlem Schoß
Eorl der Junge und Felaróf ruhn
Simbelmyne blüht über Reiter und Ross."

Freahild lässt die Melodie langsam ausklingen und senkt dann die Laute, den Blick gedankenverloren in die Ferne gerichtet.

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BeitragVerfasst am: 07.08.2010 03:15    Titel: Re:


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