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utweardeorlingas
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BeitragVerfasst am: 30.05.2012 09:18    Titel: Die Axt im Haus erspart den Zimmermann... Antworten mit Zitat

Zum ersten Licht der Morgensonne ertönte auf dem Dorfweg von Wallhöh Hufgeklapper. Ein Reiter durchquerte das Dorf und ritt zielstrebig auf die Halle auf dem Hügel in der Mitte des Dorfes zu.

Am Anwesen jener ominösen Rohirrim angekommen, die ihm die junge Maid am Abend zuvor beschrieben hatte hielt er an und sah sich vom Rücken seines Pferdes aus um. Irgendwie sah es hier verlassen aus, aber vielleicht waren die Rohirrim, die er hier suchte noch nicht aus dem vom Met umnebelten Schlaf der letzten Nacht aufgewacht?

Am Abend zuvor hatte er eine junge Maid getroffen, Malalai? Mailala? Er war sich nicht mehr ganz sicher wie sie hieß, sein müder Geist hatte ausser ihrem Gesicht und ihrer freundlichen Art wenig behalten. Als er mit dem ersten Hahnenschrei heute morgen im Pony aus dem viel zu kleinen Bett des Schlafsaales aufgestanden war wusste Isward jedoch eines, es gab eine Schar aus Rohan im Breeland. Vielleicht würde er hier finden was er suchte? Und vielleicht würde er auch noch einmal diese freundliche Maid aus Rohan treffen, mit der er sich am vorabend so nett unterhalten hatte.

Butterblume, der Wirt des Ponys hatte ihn nur kurz mit seinen kleinen Schweinsaugen angesehen als er nach jener Rohirrim-Schar gefragt hatte. "Mein lieber Herr, ich weiß nicht ob diese der richtige Umgang sind? Doch wenn ihr es versuchen mögt so reitet nach Wallhöh... man sagt sie hätten dort eine Halle." Nach einem kurzen Frühstück war er dann also aufgebrochen um hier vorstellig zu werden. Er hatte sein gesamtes Gepäck auf sein altes Pferd geladen und hatte das an Ungeziefer reiche Gasthaus in Bree schnell hinter sich gelassen.

So stand Isward in der ersten Morgensonne auf dem Hügel von Wallhöh und besah sich den Hof der Utweard Eorlingas vom Rücken seines Pferdes aus.

Nach einiger Zeit, als die Sonne schon etwas weiter über die Hügel die das Tal von Wallhöh umgaben gestiegen war fasste er sich ein Herz, stellte sich im Sattel auf und rief in die morgendliche Stille hinein:

"Godhan morgen! Min nama hit Isward Aescling, trith son op Theodor Aescling, son op Almung Aescling ut Ascleah on Adorn! "

(Guten morgen! Mein Name ist Isward Aescling, dritter Sohn des Theodor Aescling - Sohn des Almung Aescling aus Eschenrod am Adorn!)

* Isward Aescling ist ein Rohirrim der Westfold, seinem Akzent entsprechend kommt er aus dem Gebiet des Adorn, südlich des Thrihyrne. Der klang seiner Stimme ist tief und melodisch.

Er ist von mittlerer Gestalt und trägt seine rotblonden Haare in einer verwuschelten Kurzhaarfrisur, ein seit mehreren Wochen wachsender Bart rundet sein Gesicht ab. Auf seinem Pferd verstaut sieht man neben den üblichen Gepäckstücken wie Vorratsbeutel und Schlafrolle auch einen relativ schweren Schild sowie ein im Schwertgurt eingewickeltes Schwert welches jedoch seine Besten Zeiten schon lange hinter sich hat. Auch ein eiserner Helm hängt neben seinem Sattel herunter. Auf den Schild ist ein springender weißer Hirsch auf grünem Grund zu sehen. Die grüne Farbe scheint mehrmals erneuert worden zu sein, Beschädigungen an dem Schild sind mehrmals geflickt.

Im Arm hält Isward eine große, langstielige Axt welche jedoch in bestem Zustand ist.

Iswards Bekleidung ist einfach und wohl noch an diesem Morgen provisorisch geflickt und gesäubert worden. Die Spuren einer langen Reise sind an Kleidung und Träger abzulesen.

Die Rüstungsteile die man an ihm erkennen kann sind ähnlich wie sein Schwert fast schon von antiquarischem Wert, riesige Löcher klaffen in seinem Kettenhemd, dennoch scheint er die Rüstung mit einem gewissen Stolz zu tragen, der Helm, der an seinem Sattel hängt blitzt poliert in der Morgensonne.

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utweardeorlingas
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BeitragVerfasst am: 30.05.2012 15:21    Titel: (Kein Titel) Antworten mit Zitat

Einige Zeit verging und die Sonne schob sich langsam über den Horizont. Sicherlich hatte sie sich schon wieder zwei Finger weit bewegt als Iswards Pferd langsam gelangweilt begann zu grasen während sein Reiter noch immer nach Lebenszeichen im Hofareal der Utweard Eorlingas ausschau hielt.

Das Pferd schien es nicht zu kümmern, dass sein Reiter höchst angespannt war und ließ es sich schmecken. Verschiedenste Gräser und Wildblumen wurden gemächlich zermalmt. Wenn der kurzhaarige Zweibeiner mit den Sporen nicht ständig nervös auf dem Sattel hin und her gerutscht wäre hätte das Pferd sich fast einbilden können es wäre alleine auf diesem schmackhaften Stück Rasen.

Ein Geräusch von einem der Nachbargrundstücke ließ das Pferd dann jedoch den Kopf in die Höhe schnellen. War dort etwas? Eine Gefahr? Vielleicht sollte man als gutes Pferd jetzt mal schleunigst reiß aus nehm... der Zug der Trensenknebel erinnerte das Pferd wieder daran wer hier entschied ob man floh oder blieb... da saß ja noch jemand auf dem Pferd.

"Weard! Swigh... Hoooo..."

Das Pferd ergab sich in sein Schicksal, der Reiter würde schon wissen was er da tat. Es tänzelte noch ein wenig ungehalten auf der Stelle und beäugte dann die Umgebung. Vielleicht hatte sein Reiter ja doch etwas oder jemanden übersehen... ui... Grass...

Das Pferd fühte ein Tätscheln seines Reiters am Hals und dachte sich dann, dass es ja nichts gefährliches hier geben würde wenn sein Reiter sogar Zeit hatte ihn zu streicheln.

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BeitragVerfasst am: 30.05.2012 15:21    Titel: Re:


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Nalwyn
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BeitragVerfasst am: 30.05.2012 17:17    Titel: (Kein Titel) Antworten mit Zitat

Es war früh am Morgen, das Haus der Utweards lag noch ruhig im Schlaf. Wahrscheinlich waren noch nicht mal alle heimgekehrt. Doch in der Küche begann sich Leben zu regen. Man konnte leises Summen hören und kurze Zeit später das knistern eines Feuers. Klappern von Töpfen fügte sich nahtlos an.

Und endlich tat sich die Vodertüre auf, Brianwen, eine junge Frau, fast noch ein Mädchen trat heraus. Ihr langes kastanienfarbenes Haar begann ihm Wind zu flattern. In der Hand trug sie einen Eimer. Die Säume der Ärmel ihres Kleides waren mit Mehl bestäubt, und auch auf ihrem Rock war die ein oder andere Spur zu sehen. Mit erstaunetem Blick blieb sie auf den Stufen stehen.

"Na sowas!" murmelte sie, dann rief sie laut "

Godhan morgen, ihr seit aber schon früh unterwegs!"

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utweardeorlingas
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BeitragVerfasst am: 31.05.2012 12:55    Titel: (Kein Titel) Antworten mit Zitat

Isward blinzelte der jungen Maid durch die Morgensonne entgegen. Langsam verlagerte er sein Gewicht und sein Pferd bewegte sich langsamen Schritts auf die junge Frau zu.

"Westu hál, mein name ist Isward Aescling. Ich suche die Schar der Utweard Eorlingas, ich will ihnen meine Dienste anbieten."

In gebührlichem Abstand hielt das Pferd Iswards, ein grauer Schecke namens Gaedelic, an und sah sich wieder gefräßig nach grünem Gras um.

"Ich entstamme dem Adorntal in der Westfold und ich weiß mit Schild, Schwert und Axt umzugehen. Rüstung und Pferd habe ich, mir fehlt nur eine Schar um mit ihr Gefahren zu durchleben und vielleicht einst in Liedern besungen zu werden. Wer ist euer Anführer?"

Isward rutschte ein wenig im Sattel nach Hinten und versuchte sich nach bestem Wissen in eine eindrucksvolle Pose zu bringen, einzelne Kettenringe klimperten dabei zu Boden und erinnerten ihn dann jedoch an die geringe Körperfülle seines Großvaters dessen Kettenhemd er geerbt hatte und versuchte dann einen Mittelweg zwischen einer eindrucksvollen Pose und dem Erhalt der letzten zusammenhängenden Flächen seines Kettengeflechts zu finden.

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Emilyn
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BeitragVerfasst am: 31.05.2012 15:21    Titel: (Kein Titel) Antworten mit Zitat

Im Stall neben der Halle...
...poltert es, ein dumpfes Scheppern folgt. Einige der dort untergebrachten Rösser quittieren die Störung des morgendlichen Friedens mit leisem Schnauben oder empörten Wiehern. Nur wenige Lidschläge später fliegt die Stalltüre mit einem langgezogenen, knarrenden Geräusch auf. Weland taucht im offenen Tor auf, das braune Haar steht ihm in alle Himmelsrichtungen vom Kopf ab, einige Strohhalme zieren sein Haupt. Verschlafen reibt er sich den Hinterkopf während er mit zusammengekniffenen Augen über den Hof blickt, den Reiter samt Ross betrachtet, Brianwen mustert und sich daraufhin in Bewegung setzt

Mit recht unsicheren Schritten stiefelt er in Richtung Halle los, dabei sich den Bauch reibend. Sein Hemd hängt an der Seite zipfelig heraus, ebenso wie im Haar lassen sich auch auf seinem Gewand die ein oder anderen Halme finden.
"Godhan morgen" murmelt er als er in etwa auf gleicher Höhe mit Brianwen ist. Da stutzt er, er bleibt steht und dreht sich abrupt zum Reiter, vielleicht mit ein wenig zu viel Schwung. Kurz sieht es so aus, als würde er das Gleichgewicht verlieren und umkippen. Im allerletzten Moment gelingt es ihm dann doch, auf den Beinen zu bleiben.
"Kenn ich euch?" Wieder landet die Hand am Hinterkopf, wo er sich ausgiebig kratzt. Er kneift die Lider zusammen und blickt so hinauf zum Reiter.



***


Schon eine Weile lag Maialen im ersten Stock der Unterkunft der Utweard Eorlingas auf dem Bett und blickte zur Decke hinauf. An Schlaf war einfach nicht mehr zu denken, zuvieles, dass durch ihren Kopf geisterte. Die Morgensonne spitzte längst schon durch das kleine Fenster der Kammer und tauchte die wenigen Möbelstücke in weiches, goldenes Licht.
"Wenn ich schon wach bin, so kann ich auch aufstehen" Mit diesen Worten schlägt sie die Decke auf einer Seite zurück und schwingt ihre Beine über die Bettkante um sich aufzusetzen. Die kalten Dielenbretter lassen sie frösteln, so zerrt sie die Decke vom Bett und schlingt sie sich um die Schultern.
Ein gedämpftes "Godhan morgen, ihr seit aber schon früh unterwegs!" lässt sie zusammenzucken. Maialen blickt sich irritiert um, zuletzt bleiben ihre Augen am Fenster hängen. Sie erhebt sich von der Bettstatt und ist mit wenigen Schritten am Fenster angekommen. Sie entriegelt es und schiebt es anschließend auf um dann in den Hof hinabzublicken. Dabei zwängt sie sich mit dem Oberkörper beinahe gänzlich durch das kleine Fenster um einen besseren Blick auf das Geschehen unterhalb haben zu können.
Im Hof sieht sie eine Frau mit einem Eimer in der Hand und vor der Frau hoch zu Ross sitzt ein Reiter samt Axt im Arm. Maialen kneift die Augen zusammen, blinzelt gegen die Sonne an. Da scheint sie den Mann zu erkennen. Sie hebt die Hand und winkt wild
"Isward...Isward! Godhan morgen!" Ruft sie laut und herzlich lächelnd in den Hof hinab!

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Nalwyn
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BeitragVerfasst am: 31.05.2012 16:53    Titel: (Kein Titel) Antworten mit Zitat

Brianwen will gerade ansetzen zum Sprechen, als Weland aus dem Stall kommt. Noch etwas erstaunt begutachtet sie ihn als von über ihr eine Frauenstimme dringt. Jetzt verwirrt schaute sie nach oben. Hier ging es ja heute morgen zu wie im Tollhaus.
Mit trockenem Tonfall spricht sie dann "Achtet besser darauf, das euer verfressenes Ross, nicht die Ringe eures Kettenhemdes verspeist, sonst seid ihr beide schneller los als es euch lieb ist." sie geht die Treppen hinab gen Brunnen, bleibt nochmals kurz stehen "Versorgt euer Pferd und tretet dann ein. Das Morgenmahl ist bald fertig."
Mit einem amüsierten Lächeln setzt sie ihren Weg fort.

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utweardeorlingas
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BeitragVerfasst am: 31.05.2012 17:58    Titel: (Kein Titel) Antworten mit Zitat

Die Vielzahl der in diesem Augenblick auf ihn einprasselnden Eindrücke lassen Isward kurz innehalten.

Nachdem er zunächst ansetzen wollte, den verstrubelten Mann zu begrüßen ertönt
Maialens morgentlicher Gruß den Isward sogleich erwiedert.

Zum Fenster hin ruft er:
"Godhan morgen Maialen! So habe ich doch die richtige Schar gefunden. Ich hatte schon die Befürchtung Butterblume hätte mich aufs geratewohl hierher geschickt."

Dabei lächelt er erleichtert ob Maialens Anwesenheit, eine gewisse Anspannung scheint ihn zu verlassen.
Er winkt kurz Mailalen zu und wendet sich dann dem Mann zu.

"Godhan morgen! Mein Name ist Isward und ich suche die Utweard Eorlingas. Maialen dort oben erzählte mir kürzlich von euch und da ich hier im Norden mein Glück versuchen will dachte ich, ich biete euch mein Schwert an."

Isward rutscht dabei aus seinem Sattel und nimmt dann die Zügel seines Pferdes wieder auf. Kurz streift er sich die Haare aus dem Gesicht und sieht den Wuschelkopf erwartungsvoll an, die Erwähnung eines Frühstücks scheint ihm gelegen zu kommen.

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Emilyn
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BeitragVerfasst am: 01.06.2012 00:04    Titel: (Kein Titel) Antworten mit Zitat

Welands Kopf ruckt herum als die Stimme eines Mädchens dem Fremden einen Morgengruß schickt. Suchend streifen seine Augen die Fenster in der oberen Etage, bis er gefunden hat, wonach er sucht. Ein Mädchen mit rotem Schopf blickt zu ihnen in den Hof herunter. Weland runzelt die Stirn und wendet sich wieder dem Besucher zu.

"Dann hat euere Suche nun wohl ein Ende. Ihr steht vor der Halle der Utweard Eorlingas." Welands Mundwinkel ziehen sich kurz in die Höhe als er zur Halle hinüberblickt. Dabei fährt er sich mit gespreizten Fingern durch das wirr abstehende Haupthaar "Brianwen hat aber Recht. Ohne ein anständiges Frühstück im Magen redet sich wirklich ganz furchtbar schwer. Deshalb versorgt eueren Begleiter ..." mit einer kurzen Handbewegung deutet er auf den Pferdestall, dessen Tor noch immer offensteht "und dann kommt in die Halle, in der ihr als Gast natürlich herzlich willkommen seid" Weland gelingt sogar etwas recht untypisches für ihn - ein höfliches Lächeln.
"Und jetzt entschuldigt mich. Ich brauche ein frisches Hemd" Ohne eine Antwort abzuwarten, dreht er sich herum und setzt seinen Weg gen Haus fort.


***


Eine Weile lauscht Maialen von ihrem Fensterplatz aus noch dem Gespräch. Leider erreichen sie nur wenige Wortfetzen, so quetscht sie sich durch die enge Fensteröffnung ins Zimmer zurück. Das Fenster lässt sie offenstehen, auch die Decke landet achtlos auf den Dielen. Maialen eilt zu ihrem Bündel und nach kurzem Herumgewühle holt sie ein frisches Kleid heraus. Ihr Unterkleid, eben noch Nachtgewand, landet wenige Augenblicke später auf dem ungemachten Bett.
"Rasch Maia...rasch" treibt sie sich selbst zur Eile an. Schnell schlüpft sie in das neue Kleid, zurrt die Schnürung fest. Vor dem Spiegel bürstet sie ihr langes Haar bis es seidig glänzt. "Gód" scheinbar zufrieden mit dem eigenen Erscheinungsbild schlüpft sie zuletzt in die weichen Lederschuhe. Mit wenigen Schritten ist sie bei der Kammertüre angelangt, vorsichtig drückt Maialen sie auf und spitzt in den Flur hinaus. Der Geruch von Feuer vermengt mit dem Duft nach frisch gebackenem Brot steigt ihr in die Nase und wie auf Kommando meldet sich ihr Magen mit einem Knurren. Mit beschwingtem Schritt und wehendem Rock eilt sie die Stufen der Treppe hinab, dem herrlichen Duft entgegen. In der Tür zur Küche bleibt sie dann stehen.
"Godhan morgen...ich bin Maialen..und wer bist du... das duftet ja herrlich...soll ich etwas erledigen...ist Isward schon in der Halle vorn?" Ohne Punkt und Komma plappert Maialen fröhlich vor sich hin, die Frau bei ihrem geschäftigen Werkeln beobachtend.

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Nalwyn
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BeitragVerfasst am: 01.06.2012 11:24    Titel: (Kein Titel) Antworten mit Zitat

Brianwen, längst zurück in der Küche, war gerade dabei ein Tablett mit Essen zu richten. Sie schnitt Brot in dicke Scheiben, legte einen Laib Käse dazu, kalten Braten vom Abend gab es auch noch.
Wo hatte sie nur die Erdbeeren hin? ..ah dort, schnell stellte sie diese dazu und euch noch ein paar der letzten Winteräpfel.
Sie stand gerade vor einem Schrank in dem verschiedene Tontöpfe mit Marmelade eingelagert waren, als eine junge Frau hereinkam.
Sie lächelte, doch in der Flut ihrer Worte, kam sie gar nicht zu Wort. So nahm sie wahllos einen der Töpfchen heraus, stellt in auf das Tablett und nutzte die Chance als Maialen Luft holen musste für neue Worte und warf ein:
Godhan morgen... ich bin Brianwen! ...Aber nehmt doch das Tablett und tragt es in die Halle, dann könnt ihr selbst schauen ob Isward schon eingetreten ist. Und da für alle genug da ist... bedient euch ruhig auch."
Sie lächelt nochmals kurz, bevor sie auch schon wieder weiter herum zuwuseln.

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utweardeorlingas
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BeitragVerfasst am: 02.06.2012 09:23    Titel: (Kein Titel) Antworten mit Zitat

Isward sah sich kurz noch einmal auf dem nun wieder leeren Hof des Anwesens der Helmingas um. Irgendwie schien das ein angenehmer Haufen zu sein, dachte er bei sich und führte
Gaedelic zum Stall, wo er ihn absattelte, kurz noch ein wenig das Fell pflegte.

Nachdem er Gaedelic mit einer Hand Hafer, Wasser und einer Portion Heu gut versorgt wusste gürtete er sich sein altes Schwert um, legte den Trageriemen seines Schildes über seine Schulter und stapfte durch den morgendlichen Hof zur Halle.

Vor der Tür streifte er noch den restlichen Schmutz von seinen Stiefeln ab und trat ein.

Beim Eintreten viel ihm eine Ecke auf, in der verschiedenste Waffen und Schilde abgestellt waren und so stellte er seine Bewaffnung ebenfalls hinzu, als Gast sollte man schließlich nicht schlecht auffallen... nicht beim ersten Besuch.
Dem Geruch von Essen folgend betrat er die Halle und sah sich staunend um.

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Emilyn
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BeitragVerfasst am: 03.06.2012 09:52    Titel: (Kein Titel) Antworten mit Zitat

"Aber gerne doch!" Maialen stößt sich vom Türrahmen ab und eilt auf den Tisch mit dem Tablett zu um es aufzunehmen. "In die Halle also..." mit einem Ruck hebt sie das Tablett samt Essen an und schnappt ersteinmal überrascht nach Luft "Ganz schön schwer die Köstlichkeiten!" fröhlich lächelnd macht sich Maialen dann auf den Weg, dabei achtsam Fuß vor Fuß setzend um das Frühstück ja nicht fallen zu lassen. So gelangt das Mädchen endlich in der Halle an und kaum hat sie selbige betreten, da fällt ihr Blick auf Isward "Gleich kann geschmaust werden" ruft sie freudig aus. Sie blickt sich suchend um und als sie die Abstellmöglichkeit gefunden hat, setzt sie sich wieder in Bewegung. Ziel: der Tisch mit den vielen Stühlen.


***

Nur wenige Augenblicke nachdem Maialen die Küche verlassen hat, betritt Weland gekleidet in ein frisches Hemd den Raum.
"Brianwen, kennst du diesen Isward?" Weland geht zum Schrank, in dem die Tontöpfen mit den Marmeladen lagern, holt eines davon heraus. Er zieht das Wachstuch ab und tunkt seinen Finger in die klebrige Süße. Den Tontopf in der Armbeuge haltend, steckt er sich den Finger in den Mund um die Marmelade abzuschlecken. Dabei blickt er abwartend zu Brianwen hinüber.

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Nalwyn
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BeitragVerfasst am: 03.06.2012 13:41    Titel: (Kein Titel) Antworten mit Zitat

Kurz blickt Brianwen noch Maialen nach, beginnt dann vor sich hinsummend, den großen Tisch in der Küche abzuwischen bevor auch sie sich auf den Weg in die Halle macht.
Gerade klopft sie sich das Mehl vom Kleid, als Weland durch die Tür tritt.
Überrascht verfolgt sie sein tun, bevor sie schmunzelt meint.
Nein, ich kenne diesen Isward nicht, er stand da mit seinem Pferd schon, als ich zur Tür hinaustrat. Aber das Mädchen, Maialen, sie scheint ihn zu kennen.
Während sie dies spricht, nimmt sie aus dem Korb der noch auf dem Tisch steht eine dicke Scheibe Brot und baut sich vor Weland auf. Sie hält ihm die Scheibe hin:
Hat dir den keiner Anstand beigebracht? Nimm statt des Fingers, wenigstens eine Scheibe Brot!

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utweardeorlingas
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BeitragVerfasst am: 04.06.2012 08:51    Titel: (Kein Titel) Antworten mit Zitat

Isward sah sich kurz in der beeindruckenden Halle der Utweard Eorlingas um. Sicherlich, die Halle war nach der Bauart der Menschen von Bree errichtet worden, doch die Rohirrim hatten es sich hier häuslich eingerichtet.

Mit einer gewissen Ehrfurcht betrachtete er einige der Trophäen, die sich an den Wänden befanden und lenkte dann wieder seinen Blick gen Maialen, die mit einem Tablett aus der Küche kam.

Der Einladung zum Frühstück würde er mit Freude folgen, dachte er sich, als sein Magen laut knurrte. Mehr als das Frühstück machte ihn nun die junge Maid nervös, die ihn am Vorabend in Bree auf die Spur der Utweard Eorlingas gebracht hatte. Im Schein der Morgensonne beobachtet er aufmerksam ihre Bewegungen.

Als er sich dabei ertappte schoß ihm die Schamesröte ins Gesicht.

"Maialen, darf ich euch helfen?" Schoss es hastig aus ihm heraus. Mit schnellen Schritten näherte er sich dem Tisch und versuchte ihr ungelenk beim Abladen des Tabletts zu helfen.

"Ich fürchte ich stehe in eurer Schuld, Maialen," sagte er "selbst wenn ich den Ansprüchen dieser Schar nicht genügen sollte, so habe ich nun doch schon mehr aus der Heimat hier in der Fremde gesehen und verspürt wie schon seit langem nicht mehr... und das verdanke ich euch." Die Worte sprudelten so aus ihm heraus. "Das hier fühlt sich in der Fremde an, als sei man wieder in Rohan."

Isward schnappte sich schnell einen leeren Becher um seine Nervosität zu überspielen und um seinen Händen eine Aufgabe zu erteilen. Mit einem Lächeln stand er neben dem Tisch, gespannt wie sich der Morgen entwickeln würde.

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Emilyn
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BeitragVerfasst am: 04.06.2012 13:52    Titel: (Kein Titel) Antworten mit Zitat

Weland schnappt sich sogleich die dargereichte Brotscheibe um sie in das Marmeladentöpfchen zu tauchen "Géa, hiermit schmeckt das süße Zeug noch viel besser" Er beißt ab und kaut mit vollen Backen. "Maialen - so heißt die Kleine also. Lauter Fremde unter diesem Dach hier" Er wiederholt den Ablauf von eben, tunkt das Brot in die Süße und schiebt es dann in den Mund "Mal sehen, wer sich noch alles zu uns gesellt. So und jetzt mal anhören, was dieser Isward von uns möchte" Weland wirft den letzten Happen Brot in seinen Mund, das Töpfchen stellt er an seinen Platz im Schrank zurück. "Hast du Gasric oder Cenegar heute schon gesehen? Ach was frag ich, die Beiden werden noch in ihren Betten liegen" Sprach er und stapft dann nach nebenan in die Halle.


***

Kaum hat Maialen das Tablett auf dem Tisch abgestellt, da kommt Isward auch schon herangeeilt um ihr zur Hand zu gehen. Maialen entlockt dies ein vergnügtes Schmunzeln, sie versucht nicht einmal es zu verbergen.
"Aber Isward, ich mach das doch" Sie verteilt Brot, Käse und kalten Braten in der Mitte des Tisches, immer wieder huscht der Blick dabei zu Isward hin, den sie dabei neugierig mustert.
"Ich finde, ihr tut das gar nicht" Eilig schüttelt Maialen ihren Kopf, sodass ihr kupferfarbenes Haar wild herumwirbelt. "Ich meine, warum sollt ihr denn in meiner Schuld stehen? Einem Landsmann hilft man doch gerne, und hier in der Fremde sowieso. Außerdem erging es mir doch ähnlich wie euch. Ich bin auch nur durch Zufall auf diese Schar hier getroffen und hatte das Glück eingeladen zu werden." Sie schiebt die Platte mit dem kalten Braten noch einmal zurecht, dann richtet sie sich auf und blickt durch die Halle "Aber ich verstehe was ihr meint. Das hier ist wie ein Stück Heimat in der Fremde!" Bei den letzten Worten hebt sie beide Hände leicht an und deutet in die Halle hinein.

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utweardeorlingas
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BeitragVerfasst am: 04.06.2012 14:44    Titel: (Kein Titel) Antworten mit Zitat

Isward folgte Maialens Blick in die Halle hinein. Nach einerkleinen Pause sah er sie kurz noch einmal an und sagte dann: „Nun, ein Haus inder Fremde wird durch diejenigen zur Heimat, die in ihm Leben. Ich danke euchtrotzdem für eure Hilfe, es scheint ein Wink des Schicksalhaft zu sein, dassich euch traf.“
Mit einer flinken Bewegung schnappte Isward sich ein StückBrot und setzte sich an den Frühstückstisch. Kurz begutachtete er noch einmalwas vor ihm stand und befüllte sich dann seinen Teller.

Ihr wisst gar nicht wie hungrig ich mittlerweile bin…“lachte Isward und biss in sein Brot. Hastig kaute er den ersten Bissen und bissdann ein zweites Mal in das Brot und sah ein wenig aus wie ein Feldhamster mitgefüllten Backentaschen.

Nachdem er die ersten Bissen heruntergeschluckt hatte sahIsward Maialen wieder an.

Seit ich die Heimat verlassen habe ist dies glaube ich daserste Mal, dass ich wieder in Ruhe ein Frühstück genießen kann ohne den Zwangzu haben sofort wieder weiterzureiten. Die Straße ist derzeit ein furchtbarerOrt, die Räuber, Dunländer und Orks machen einem die Reise nicht gerade einfachund das Pony in Bree ist kein Ort, der zum verweilen einlädt.“

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BeitragVerfasst am: 04.06.2012 14:44    Titel: Re:


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