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Chlothar
Waffenschmied


Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 05.08.2010
Beiträge: 128

Wohnort: Ruhrpott

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BeitragVerfasst am: 07.08.2010 06:59    Titel: Lernt die Utweardas kennen. Antworten mit Zitat

Theoheyn schrieb:

Westu hál,

Mein Name ist Theoheyn Healfas, Sohn von Beortleth, Bruder von Ceolmer und
Ehemann der lieblichen Cynaiwen.
Vor dreiundzwanzig Wintern erblickte ich das Licht der Welt in einem kleinen Dorf zwei Tage nördlich von Edoras.
Mein Vater lehrte mir schon früh das Reiten und Schmieden. Vor genau zehn Monden zog ich gen Eriador um
meinen Bruder zu suchen. Dort zog es mich weiter gen Bree wo ich Ceolmer fand. Ich
habe mich den Helmingas angeschlossen, da auch er ein Reiter dieser Éored war. Jener
Éored hatte sich auch Cynaiwen angeschlossen. Wir kamen uns näher und heirateten.
Nun bin ich Hae-Cairl bei den Utweard Éorlingas und ich hoffe dass unser Vorhaben glücken wird ...






Thengdrith schrieb:


Westu hál!

Man nennt mich Thengdrith Rotbart und ich entstamme einer Familie aus dem Klammbachtal. Meine Eltern verdingten sich als Bauern ihren Lebensunterhalt und ich wurde schon früh in die Arbeiten auf unserem Hof eingebunden.

Neben der Arbeit mit dem Vieh und auf unseren Äckern erweckte früh das Forstwesen meine Aufmerksamkeit und ich konnte von meiner Mutter viel über das Reparieren und Anfertigen von Kleidung erlernen. Heute versuche ich mich immer wieder an verschiedenen leichten Rüstungen aus Fell und Leder.

Mit dem Eintreffen von Orks und Bilwissen in Rohan begann mein Werdegang im Umgang mit Waffen. Da ich mich auf Grund meiner Größe und meines Leibesumfanges nicht in das alte Kettenhemd meines Vaters pressen konnte wurde ich als ungerüsteter Späher ausgesand um an den Grenzen unseres Weilers nach dem Rechten zu sehen. Die langen Wanderungen entlang der Hochtäler und die weiten Klettersteige im Weißen Gebirge haben mich einiges an Schnelligkeit gelehrt und mir eine gute Ausdauer beschieden.
Mein Geschick mit Speeren und Lanzen sowie meine Vorliebe für große Schilde haben sich in der ganzen Zeit als sehr Vorteilhaft erwiesen.

Als mich die Schwester meiner Mutter bat, nach Goetric ihrem Sohn zu suchen, der als Ridder der Hornburg mit Acht und Bann belegt wurde da er sich gegen Bilwisse wandte, nahm ich diese Aufgabe gerne an. Auf meiner verhältnismäßig ruhigen Reise nach Norden verschlug es mich nach Bree wo ich ihn letztendlich fand.

Die Reise nach Rohan hoffe ich durch meine Besorgungen für alle so erträglich wie möglich zu gestalten. Sollte es mit der Reise in nächster Zeit nichts werden, so plane ich ein Badehaus zu eröffnen.





Freahild schrieb:


Westu hál.

Ich bin Freahild, Tochter der Gutsbesitzer Halgrim und Iorwen vom Schneeborn und Gemahlin des ehrenwerten Dugal aus Gondor.

Meine Familie führte dort in der Riddermark ein recht gut florierendes Gestüt, unweit von Edoras und nahe der großen Weststraße in der Ostfold. Auf dem Hof lebte ich mit meinen Eltern Halgrim und Iorwen und meines Vaters Eltern Beornrid und Elfhilt. Mein Vater hatte als ältester der beiden Söhne den Hof übernommen und nach und nach zu einem ansehnlichen Gestüt aufgebaut. Wegen der vielen anfallenden Arbeit stellte mein Vater bald nach der Übernahme des Hofs den Knecht Guthlaf und die damals erst dreizehnjährige Aelren als Magd ein.

Als ich sechs Jahre zählte, kam meine Mutter mit meinem Bruder Eadred darnieder, erholte sich aber nicht von den Strapazen der Geburt und starb wenig später noch im Kindbett. Mein Bruder überlebte, blieb jedoch fortan immer etwas zart und gebrechlich. Ich versuchte ihn unter meine Fittiche zu nehmen so gut ich konnte.

Meinem Vater war ich meist eher der Sohn denn Eadred. Er lehrte uns beide im Umgang mit Speer, Schwert und Bogen, und er übertrug es mir, sobald ich alt genug war, die Patroullien um die Koppeln zu reiten. Warge waren oft ein Problem, und wir mussten früh lernen uns und unsere Rösser zu verteidigen.
Auch halfen wir natürlich bei der täglichen Arbeit mit den Pferden, beim Striegeln und Misten der Ställe. Wenn das Tagwerk getan war saßen wir meist zusammen beim Schein der Kerzen, und Großmutter Elfhilt sang uns von den Taten großer Krieger und Könige der Mark. Sie war in ihrer Jugend Bardin in Edoras gewesen, und fesselte uns oft mit ihren Liedern und Geschichten.

In unserer kleinen hofeigenen Schmiede hatte unser Knecht mir ein paar Kniffe in der Schmiedekunst beigebracht. Nicht viel, meistens fertigte er doch nur neue Speer- und Pfeilspitzen. Aber es genügte, um mich dazu zu bewegen, in Edoras eine Lehre bei einem Schmiedemeister zu suchen. Ab meinem 14. Jahr verbrachte ich dort die meiste Zeit und ritt an den Ruhetagen nach Hause um dort mit anzupacken.

Als das Unglück Jahre später über uns hereinbrach, befand ich mich ebenfalls dort. Aelren war es, die als einzige Überlebende völlig aufgelöst nach Edoras kam, um mir die traurige Kunde zu überbringen:
Eine große Horde Orks sei in der Dämmerung über den Hof hergefallen. Das Haus, der Stall und die Schmiede seien bis auf die Grundmauern niedergebrannt, die Zäune niedergerissen und die Pferde gestohlen oder in alle Winde versprengt. Meine Welt war mit einem Mal aus den Fugen gerissen. Denn von meiner Familie blieb mir nichts als die traurigen Überreste, denen ich aus den Trümmern unseres Hauses Hügelgräber zu ihrem Andenken aufschichtete.

Nachdem ich mich von der ganzen Tragödie überzeugt hatte, ritt ich wutentbrannt zurück nach Edoras um bei der Wache vorzusprechen. Dort wurde ich aber brüsk abgewiesen und meine Aussage als Unfug abgetan. Aufgebracht kehrte ich zu den Ruinen meines Geburtshauses zurück und sammelt dort zusammen was mir noch brauchbar erschien. Ein paar der Rösser waren unterdessen völlig verstört zurückgekehrt. Ich trieb sie zusammen und machte mich mit der kleinen verbliebenen Herde auf den Weg, die Große Weststraße entlang nach Norden. Mittellos und ohne Schutz schien es mir besser mein Heil in der Fremde zu suchen, als noch länger den Zerfall meiner Heimat mitanzusehen, der mir unausweichlich schien. Die brennenden Hütten, die ich auf meinem Weg nach Norden sah, bestätigten mich darin.

Im Breeland kam ich erschöpft und müde an. Unterwegs war ich einer Bande von Strauchdieben in die Hände gefallen, die mich eines Großteils dessen beraubt hatten, was ich noch besaß. Mir blieb kaum mehr als mein treues Ross Cynwine, dem ich seit meinem 10. Lebensjahr eng verbunden bin, und der es fertig brachte nach dem Überfall zu mir zurückzufinden. Ich konnte nur mutmaßen was mit dem Rest der Herde geschehen war. Die Fügung wollte es aber, dass ich einige von ihnen Monate später bei einem zwielichtigen Händler entdeckte und wieder erstehen konnte.

Nachdem einige Zeit vergangen war, und ich mir eher schlecht als recht in Bree mein Auskommen als Schmiedegehilfin verdiente, hörte ich von einer Éored, die sich hier in der Fremde formiert hatte. Ich sprach bei den Helmingas, wie sie sich nannten vor, und schloß mich ihnen an. Denn bald hatten mich Heimweh und Schuldgefühle überkommen, die Mark so voreilig verlassen zu haben, und seither ist es mein größer Wunsch gestärkt mit Freunden und Landsmännern zurückzukehren, und zu vergelten was Rohan angetan wurde und wird.

Seitdem ist einige Zeit ins Land gegangen und viel hat sich ereignet. Aelren wurde des Lebens bei der Familie ihrer Schwester in Aldburg überdrüssig und reiste mir zu meiner Freude nach. Ich lernte unter den Verbündeten der Helmingas meinen künftigen Mann Dugal kennen, und fand Freunde unter den Kampfgefährten, die auch heute noch treu zueinander stehen, da das Banner der Helmingas nicht mehr weht. Ungebrochen ist auch der Entschluss zurückzukehren, und nach wie vor setzen wir alles daran, dies zu erreichen.






Rhunwulf schrieb:


Min nama hit Rhunwulf, sunu Rhógan…

Ich weiss, es ist nicht an uns Eorlingas unser Leid zu klagen, denn unser Volk ist tapfer und standhaft. Doch hört meine Geschichte und Ihr werdet vielleicht verstehen, warum ich die grünen Ebenen Rohans verlassen habe, um mich gegen das Böse zu stellen, welches ganz Mittelerde bedroht.

Geboren ward ich als einfacher Sohn meines Vaters Rhógan, ein einfacher und bodenständiger Holzfäller, nahe dem Friedewald. Meine Mutter starb bei meiner Geburt und so wuchs ich bei meinem Vater allein auf. Er zeigte mir den Umgang mit dem Holz, lehrte mich Leder zu gerben und gab mir ebenso Unterricht im Speer- und Schildkampf. Ich wurde zu einem jungen Mann, wohl behütet und ohne großes Leid zu kennen.

Mit sechzehn Sommern vermählte mich mein Vater mit einem Mädchen eines Bauern aus der Ostfold. Ihr Name war Edáwynn. Zu dieser Zeit kannten wir uns noch nicht gut, meine Lieb zu ihr war nicht sonderlich groß. Aber Ihr müsst wissen, dass ich sie zu lieben gelernt habe, ihr großzügiges Lachen und ihre wunderschönen, eisblauen Augen. Die Jahre gingen ins Land, drei wundervolle, starke Kinder schenkte sie mir. Zunächst zwei Söhne, Erdamin und Thorwulf, und nur ein paar Jahre später unsere Tochter Aelthwynn.

Ich zählte fast 30 Sommer, als die verhassten Dúnländer unser Land verheerten und über unseren Hof herfielen. Mein gebrechlicher Vater stellte sich ihnen sofort entgegen, doch wurde er von der Meute niedergemacht, als wäre er ein Getreidehalm bei der Herbsternte. Ich versuchte meine Familie zu schützen. Meine Söhne, selbst schon junge Männer, standen an meiner Seite, um zu kämpfen. Welch ein dunkler Tag!...

Ich erwachte, die Hitze eines Feuers in meinem Gesicht, mein Hof brannte lichterloh, mein Vieh ward abgeschlachtet, meine Habe gestohlen. Meine Söhne darniedergestreckt. Meine Frau und meine Tochter entführt. So stand ich dort und ich hatte nichts mehr, weniger als ich jemals besaß... und mein Herz ward schwer von Finsternis...
So zog ich aus, voller Grimm und Hass, denn ich hatte gehört, dass die Dúnländer auf Geheiß des Zauberers Saruman ausgesandt wurden, um Schrecken und Tod zu verbreiten. Ich rüstete mich, nahm alles mit, was mir geblieben war und ritt aus dem Land, in dem ich aufgewachsen war. Ich wusste, dass ich diesen Kampf nicht allein bestreiten konnte und ich hatte von einer Stadt gehört, in der sich gleichermaßen Mensch und Hobbit, Zwerg und Elb aufhielten. Ich ritt nach Bree...

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BeitragVerfasst am: 07.08.2010 06:59    Titel: Re:


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